Erfolg im Internet

www.brandoptimizer.org

Vorarlbergs gemeinnützige Wohnbauträger bauen erstmals gemeinsam: Spatenstich für größte Passivhaus-Wohnanlage mit 100 Wohnungen in Bregenz

Autor: Pzwei.

16.11.10 09:44

Zum ersten Mal arbeiten bei einer Wohnanlage alle drei großen gemeinnützigen Wohnbauträger Vorarlbergs zusammen. Das Lauteracher Bauunternehmen i+R Schertler-Alge hat das Projekt „Rheinstraße West" in Bregenz initiiert und ist ebenfalls daran beteiligt.

Ein Wohnbauprojekt - vier Bauherren: Die drei großen gemeinnützigen Wohnbauträger Vorarlbergs und i+R Schertler-Alge konnten erstmals gemeinsam den Spatenstich vornehmen: (von links) Hans-Peter Lorenz (Vogewosi), Stadträtin Ingrid Hopfner, Wilhelm Muzyczyn (Alpenländische Heimstätte), LAbg. Roland Frühstück, Joachim Alge (i+R), Erich Mayer (Wohnbauselbsthilfe), Günter Schertler (i+R), LAbg. Albert Hofer und Bürgermeister Markus Linhart. (Copyright: i+R Schertler-Alge/Udo Mittelberger)

Ein 1.300 Quadratmeter großer „Garten" verbindet die vier Baukörper der Wohnanlage Rheinstraße West. Passivhausstandard gewährleistet in den 100 Wohnungen niedrige Energiekosten und hohen Wohnkomfort

Beim Spatenstich heute, Montag, lobte Bürgermeister Markus Linhart die Zusammenarbeit, die eine soziale Ausgewogenheit in der Wohnanlage bewirken soll. Mit 100 Wohnungen wird die „Rheinstraße West" die bisher größte Passivhaus-Wohnanlage Vorarlbergs.

Die drei größten gemeinnützigen Bauträger Vorarlbergs, Vogewosi, Alpenländische Heimstätte und die Wohnbauselbsthilfe, realisieren in Bregenz gemeinsam mit i+R Schertler-Alge das Projekt „Rheinstraße West". Auf dem 6.000 Quadratmeter großen ehemaligen Ford Wehinger-Areal an der Bregenzer Ach entsteht die bisher größte Passivhaus-Wohnanlage Vorarlbergs. Mit Investitionen von 16 Millionen Euro werden hier 100 Wohnungen errichtet.

Durch die Kooperation der vier Bauträger bietet das Projekt „Rheinstraße West" sowohl Mietwohnungen, Miet-Kauf-Wohnungen als auch Eigentumswohnungen. „Wir sprechen mit diesem breiten Angebot bewusst unterschiedliche Gesellschaftsschichten an. Dadurch erreichen wir eine soziale Durchmischung innerhalb der Wohnanlage", schildert Initiator und Projektentwickler Alexander Stuchly von i+R Schertler-Alge.

Vorzeigeprojekt im Wohnbau
Von einem Vorzeigeprojekt sprach Bürgermeister Markus Linhart anlässlich der Spatenstichfeier heute Vormittag: „Dieses Projekt ist ein besonders gutes Beispiel für gelungene Quartiersentwicklung. Hier wird sozialer mit privatem Wohnbau verbunden und damit die soziale Ausgewogenheit innerhalb der Wohnanlage unterstützt. Darauf müssen wir bei der Siedlungsentwicklung künftig noch viel stärker achten."

Die von den Architekur-Büros Dorner/Matt und Dietrich/Untertrifaller geplante Wohnanlage gliedert sich in vier Baukörper. Sie sind durch eine gemeinsame, 1.300 Quadratmeter große Grünfläche verbunden. „Durch die außenliegenden Baukörper und eine Tiefgarage ergibt sich ein großzügiger Innenhof, der als Gemeinschaftsraum und für Spielplätze genützt werden kann", erklärt Projektleiter David Wuggenig von Schertler-Alge.

Passivhausstandard erfüllt
Die Wohnanlage mit gesamt 6.500 Quadratmeter Wohnnutzfläche wird in Massivbauweise im Passivhausstandard errichtet. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt gemeinsam mit einer Niedertemperatur-Fußbodenheizung für hohen Wohnkomfort. Eine 200 Quadratmeter große Solaranlage unterstützt die Warmwasseraufbereitung. Alle Gebäude sind barrierefrei ausgeführt.

Die Wohnanlage wird durch die Wohnbauförderung des Landes mit der höchsten Förderstufe gefördert. Mit dem heutigen Spatenstich erfolgt der Baubeginn. Geplante Fertigstellung der Wohnungen ist Ende 2012.

Regionale Baupartner
Das Lauteracher Bauunternehmen Schertler-Alge hat das Projekt „Rheinstraße West" in Zusammenarbeit mit den sozialen Wohnbauträgern entwickelt und ist als Generalunternehmer für die Realisierung verantwortlich. Geschäftsführer Günter Schertler betonte bei der Spatenstichfeier, dass „durch unsere traditionell regionale Zusammenarbeit mit heimischen Baupartnern die Wertschöpfung auch bei diesem Projekt fast zur Gänze im Lande bleiben wird."

Information: www.schertler-alge.at

Factbox
Wohnanlage Rheinstraße West
Bauträger: Vogewosi, Alpenländische Heimstätte, Wohnbauselbsthilfe und i+R Schertler-Alge
Ausführung: Generalunternehmer i+R Schertler-Alge
Größe: 100 Wohnungen in vier Baukörpern
Art der Wohnungen: Miet-, Miet-Kauf- und Eigentumswohnungen
Energiekonzept: Passivhausstandard
Baukosten: 16 Millionen Euro
Fertigstellung: Ende 2012

Über i+R Schertler-Alge
1904 begann das Unternehmen in Lauterach als Zimmermeister-, Bautischler- und Glaserwerkstatt. Heute zählt i+R Schertler-Alge in Westösterreich und den Regionen Ostschweiz, Liechtenstein und Süddeutschland als Bauunternehmen zu den Marktführern. Geschäftsführer sind Baumeister DI Günter Schertler und Baumeister DI Joachim Alge.

Als Projekt- und Standortentwickler sowie als Total- und Generalunternehmer arbeitet i+R Schertler-Alge für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand. Im Stammhaus sind die Geschäftsfelder Hoch- und Tiefbau, konstruktiver Holzbau, Fassadenbau und Gebäudehüllen, Fenster- und Türenbau sowie alternative Energielösungen.

Zur Unternehmensgruppe i+R gehören die Tochterunternehmen Schertler-Alge Spezialtiefbau GmbH, Huppenkothen GmbH Baumaschinen, Schertler-Alge AG/Schertler-Alge Anstalt, Dietrich Bau GmbH, Bau-Truck GmbH & Co KG und Moosbrugger Kies & Betonwerk GmbH & Co KG. Zusätzlich hält die Unternehmensgruppe eine Reihe von Beteiligungen.

Neben dem Stammhaus in Lauterach hat i+R Niederlassungen in Wien, Lindau (D), St. Margrethen (CH) und Vaduz (FL). Im Stammhaus und den Tochterunternehmen sind 475 Mitarbeiter beschäftigt. 32 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Maurer, Tiefbauer, Zimmerer, Tischler, Tischlertechniker.




| Mehr

Schertler - Alge GmbH

 
Hofsteigstr. 4
6923 Lauterach
Österreich
+43(0)5574 688 8
+43(0)5574 791 08

Unternehmensverzeichnis


Wirtschaftskalender