Die europäische Sonde "Venus Express" ist auf ihre Mission zur Venus gestartet. An der technologischen Herausforderung sind auch Schweizer beteiligt. Die Sonde wird die Atmosphäre dieses erdnahen Planeten mit einer bisher unerreichten Präzision erforschen.
An diesem europäischen Projekt sind einige Schweizer Firmen beteiligt, darunter die FISBA Optik AG in St. Gallen (optische Systeme) und die Firma Contraves Space AG in Zürich, welche die Struktur der Sonde entwickelt und hergestellt hat.
Für die europäische Raumfahrtbehörde (ESA) handelt es sich um die erste Mission zu diesem Planeten unseres Sonnensystems, der zirka 42 Mio. Kilometer von der Erde entfernt ist. Dank dieser relativen "Nähe" ist Venus von der Erde gut sichtbar. Venus übt von jeher eine Faszination aus, weil der Planet ungefähr die Dimensionen der Erde aufweist (95% des Erddurchmessers, 80% der Masse). Er ist der zweite Planet in Sonnennähe und bewegt sich somit etwas näher an der Sonne als die Erde.






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