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Kompetenz in Wirtschaftsinformatik: Hochschule Liechtenstein im internationalen Forschungsnetzwerk

Autor: Hochschule Liechtenstein

06.07.07 11:08

Die Hochschule Liechtenstein wurde als Mitglied im «European Research Center for Information Systems (ERCIS)» aufgenommen. Spitzenuniversitäten auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik sind Partner dieses Forschungsnetzwerkes.

Im Forschungsnetzwerk Wirtschaftsinformatik: Prof. Dr. Jörg Becker, Direktor des ERCIS-Netzwerkes, begrüsst die Hochschule Liechtenstein als Mitglied, vertreten durch Prof. Dr. Jan vom Brocke (links).

Die Wirtschaftsinformatik hat sich in den letzten 20 Jahren zu einer bedeutenden Disziplin in den Wirtschaftswissenschaften entwickelt. Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Informatik und Betriebswirtschaft sind heute unentbehrlich – nicht nur für die Unternehmen der Region. Die Wirtschaftsinformatik greift auch in viele öffentlich-private Lebensbereiche hinein, wie die Beispiele eLearning, eHealth und eGovernment zeigen.

Hochschule im Forschungsnetzwerk
Im internationalen Forschungsnetzwerk «European Research Center for Information Systems (ERCIS)» haben sich renommierte Universitäten zusammengeschlossen, die sich in Theorie und Praxis der Wirtschaftsinformatik einen Namen gemacht haben. Das Netzwerk wird von der Universität Münster geleitet und umfasst 17 Universitäten in Europa, in den USA, Russland und Australien (siehe Faktbox nachfolgend). Universitäten aus dem asiatischen Raum werden das Netzwerk in naher Zukunft erweitern. Die Hochschule Liechtenstein wurde vor wenigen Tagen in dieses Netzwerk aufgenommen. Die Verhandlungen wurden von Prof. Dr. Jan vom Brocke geführt. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Rahmen der Europäischen Jahreskonferenz für Wirtschaftsinformatik, der «5th European Conference on Information Systems (ECIS)», welche an der Universität St. Gallen stattfand. Prof. vom Brocke ist Inhaber des neu eingerichteten HILTI Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Geschäftsprozessmanagement, der am 3. Juli an der Hochschule Liechtenstein offiziell vorgestellt wurde.

Gütesigel in Wirtschaftsinformatik
Die Kooperation im ERCIS-Netzwerk ist für den Wissenschaftsstandort Liechtenstein ein Durchbruch in die internationale Spitzenforschung: Das Label «ERCIS» gilt als ausgesprochenes Gütesiegel für Forschung auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik. Die Hochschule Liechtenstein unterstreicht damit ihre Entwicklung zur international etablierten Forschungsstätte. ERCIS ist aber nicht nur ein Label. Es ist ein gelebter Verbund, der hervorragende Möglichkeiten für internationale Forschungsprojekte bietet. Mit Blick auf das 7. Rahmenprogramm der EU ist die Hochschule Liechtenstein somit auch in einer hervorragenden Ausgangslage, um mit renommierten Partneruniversitäten EU-Forschungsprojekte im IT-Bereich zu lancieren und zu bearbeiten.

Wirtschaft profitiert
Aber auch die regionale Wirtschaft kann profitieren: Über ERCIS greift das Institut für Wirtschaftsinformatik zukünftig auf Spitzenwissenschaftler verschiedener Forschungsgebiete zu, die in Praxisprojekte eingebracht werden können. Auch Studierende und Absolventen der Partneruniversitäten können angesprochen werden, um der starken regionalen Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften auf dem Gebiet Wirtschaftsinformatik nachzukommen. «Kooperationen wie das ERCIS bringen uns hier ins Spiel – nun werden wir hart arbeiten müssen, um die Chancen auch zu nützen», sagt Prof. vom Brocke. Die Hochschule Liechtenstein sieht er hierfür sehr gut positioniert.

Forschungskompetenz ausgebaut
Rektor Klaus Näscher betont die strategische Bedeutung der Mitgliedschaft bei ERCIS: „Das Forschungsnetzwerk bietet uns hervorragende neue Möglichkeiten - einerseits unsere Kompetenzen zur internationalen Sichtbarkeit zu bringen und andererseits mit dem daraus resultierenden Rückgewinn weiter zu wachsen.“ Am vergangenen Dienstag hielt Prof. Dr. Jan vom Brocke seine Antrittsvorlesung an der Hochschule Liechtenstein Info: www.hochschule.li 

European Research Center for Information Systems (ERCIS)
Mitglieder


Hochschule Liechtenstein
Universität St. Gallen, Schweiz
eCommerce Competence Center, Wien, Österreich
Bordeaux Ecole Supérieure de Commerce de Bordeaux, Frankreich
University of Manchester, Grossbritannien
Telematica Institut Enschede, Niederlande
Turku School of Economics, Finnland
Università Cattolica del Sacro Cuore, Italien
University College Dublin, Irland
University of Gdansk, Polen
University of Maribor, Slovenien
Universidad Politécnica de Madrid, Spanien
Univerzita Karlova v Praze, Tschechien
Copenhagen Business School, Dänemark
State University Moskow, Russland
Queensland University of Technology in Brisbane, Australien
Stevens Institute of Technology, New Jersey, USA



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