Von Sonnenuntergang bis Mitternacht öffnen am 7. November Österreichs Forschungseinrichtungen an Fachhochschulen und Universitäten ihre Türen. Eine Nacht lang gewähren sie den BesucherInnen spannende Einblick in die geheimnisvolle Welt der Forschung. Auch im Ländle können Sie sich vom Forschungsfieber anstecken lassen. Die FH Vorarlberg ist in der „Langen Nacht der Forschung“ für alle Interessierten geöffnet.

Mensch-Computer-Interaktion im Virtual-Reality-Labor

Arbeit im Reinraum des Forschungszentrums Mikrotechnik.

Aufnahme aus dem Raster-Elektronen-Mikroskop an der FH Vorarlberg
Forschung hautnah erleben
WissenschafterInnen und Studierende forschen an der FHV in den Bereichen „Project and Process Engineering“, „Mikrotechnik“, „Nutzerzentrierte Technologien“, „Gesellschaftliche und Sozialwirtschaftliche Entwicklung“ und „Mechatronik“. Ab 16.55 Uhr, das ist der Zeitpunkt des Sonnenuntergangs in Dornbirn, können hier 11 Stationen angesteuert werden. Interessierte Besucher haben die einmalige Gelegenheit, den WissenschaftlerInnen über die Schulter zu schauen und Forschung hautnah zu erleben.
Sehen, hören und ausprobieren
Mikrotechnik
Im mikrotechnischen Forschungszentrum wird demonstriert, wie viele Partikel und wie viel Schmutz ein Mensch im „Normalzustand“ abgibt. In einer Installation eines Reinraums und mit Hilfe eines Partikelzählers können die BesucherInnen die Anzahl der abgegebenen Partikel bei verschiedenen Tätigkeiten beobachten.
„User Centered Technologies (UCT)"
Im Forschungszentrum "User Centered Technologies (UCT)" erfahren die Besucher, wie ein modernes Haus mit seinen BewohnerInnen interagiert und energieeffizientes Wohnen erleichtert. Die ForscherInnen zeigen, wie Räume unmerklich ihre Beleuchtung auf die individuellen Bedürfnisse anpassen oder Raumsensoren die körperliche Fitness fortlaufend ermitteln.
Mechatronik
Die Frage „Was ist Mechatronik?“ beantwortet eine weitere Station der „Langen Nacht der Forschung“. Die drei Teildisziplinen Mechanik/Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik werden in ihrem Zusammenspiel erklärt. So ergibt sich ein Bild der mechatronischen Systeme, von denen wir im täglichen Leben immer mehr umgeben sind.
Gesellschaftliche und sozialwirtschaftliche Entwicklung
Auch soziale Themen werden in der „Langen Nacht der Forschung“ aufgegriffen. Ein Babysimulator zeigt, welch vielfältigen Unfallgefahren Kleinkinder ausgesetzt sind. Gleichzeitig wird eine entsprechende Präventionsmaßnahme und deren wissenschaftliche Evaluation vorgestellt.
Prozess- und Produkt-Engineering
Im Forschungszentrum für Prozess- und Produkt-Engineering können BesucherInnen in einer Modell-Stadt auf möglichst kurzem Weg Müll absammeln. Dieser Weg wird anschließend mit dem mathematisch ermittelten, optimalen Weg verglichen.
FH-Bibliothek
In der Bibliothek der FH Vorarlberg erfahren die BesucherInnen, wie relevante wissenschaftliche Information veröffentlicht, gesammelt und wiedergefunden wird. Darüber hinaus wird anhand ausgesuchter Fälschungen der Wissenschaftsgeschichte gezeigt, wie die Kontrollmechanismen des wissenschaftlichen Diskurses funktionieren.
Das sind nur einige der spannenden Fragen, mit denen sich die ForscherInnen an der FH Vorarlberg beschäftigen und die in der „Langen Nacht der Forschung“ präsentiert werden.
Lange Nacht der Forschung
7. November
16.55 – 24.00 Uhr
FH-Vorarlberg
Hochschulstraße 1, Dornbirn
www.fhv.at





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