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Österreich im Sporttourismus an der Weltspitze

Autor: Die Wirtschaft Nr. 41/2004

08.10.04 06:00

Österreich hat in jüngster Zeit, nicht zuletzt bei den Olympischen Spielen in Athen, als sportbegeistertes Land weltweit auf sich aufmerksam gemacht.

Sporttouristen wissen Österreich zu schätzen

Die internationale Öffentlichkeit wurde auf sympathische Weise daran erinnert, dass in der kleinen Alpen-Donau-Republik die Verbindung von Sport und Tourismus enger ist als in vielen anderen vergleichbaren Ländern und Österreich im Sport- und Gesundheitstourismus einen Spitzenplatz einnimmt, stellte der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Hans Schenner, in einer Aussendung zum "Welttourismustag" fest. Wie schon in den Jahren zuvor hat die Welttourismusorganisation WTO/ OMT den 27. September wieder zum Welttourismustag ausgerufen und diesmal unter das Motto "Sport und Tourismus" gestellt.

 

Wie Schenner hervorhebt, zeige eine bereits früher veröffentlichte Studie über die "Wirtschaftliche Bedeutung des Sports in Österreich" (herausgegeben von Industriewissenschaftlichen Institut, IWI, in Wien), dass Österreich im Sportimage weltweit eine führende Position einnimmt und so bekannte Mitbewerber wie USA oder Spanien hinter sich lässt. Unter den deutschen Gästen gilt der südliche Nachbar sogar als das Land mit dem besten Sportangebot.

 

Aber nicht nur ausländische Gäste, auch die Österreicher selbst sind von der besonderen Eignung ihres Landes für Sporturlaube überzeugt. So sind vor allem die Inlandsreisen der Österreicher (vier Übernachtungen und mehr) von sportlichen Aktivitäten geprägt. Alles in allem ist der inländische Sporttourismus bereits für mehr als die Hälfte der inländischen Reiseausgaben verantwortlich.

 

Rund die Hälfte der 2,2 Millionen Inlandsreisen haben Wintersport (26,8 Prozent) oder Sommersport (22,4 Prozent) als Hauptreisezweck. Weitere 10,7 Prozent nennen "Schwimmen und Baden" als wichtigstes Reisemotiv und können damit ebenfalls zu den Sporturlauben gerechnet werden. Besonders stark im Kommen sind, so Schenner, die Urlaubsmotive "Wellness und Gesundheit", die natürlich gleichfalls stark in diesen Bereich hineinspielen.



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