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Auftritt auf der Weltbühne stärkt Innovationskraft: Vorarlberger Region Montafon nutzte Präsentation bei der „Grünen Woche“
03.02.12 08:26
Kleines Tal ganz groß: Oswald Ganahl und Beatrice Amann bei der Präsentation auf der „Grünen Woche“ in Berlin.

Kleines Tal ganz groß: Oswald Ganahl und Beatrice Amann bei der Präsentation auf der „Grünen Woche“ in Berlin.

Die regionale Kooperation „bewusstmontafon“ nutzte den Auftritt bei der internationalen „Grünen Woche“ in Berlin, um die Initiative zu präsentieren. Der Obmann des Vereins, Oswald Ganahl (Bild), der mit Geschäftsführerin Beatrice Amann und sieben Kilo „Sura Kees“ im Gepäck in die deutsche Hauptstadt gereist ist, freut sich über das große Interesse, sowie die geknüpften Kontakte mit anderen Regionen Europas.

Die regionale Kooperation „bewusstmontafon“ nutzte den Auftritt bei der internationalen „Grünen Woche“ in Berlin, um die Initiative zu präsentieren. Der Obmann des Vereins, Oswald Ganahl (Bild), der mit Geschäftsführerin Beatrice Amann und sieben Kilo „Sura Kees“ im Gepäck in die deutsche Hauptstadt gereist ist, freut sich über das große Interesse, sowie die geknüpften Kontakte mit anderen Regionen Europas.

Schruns (A) Nur zwei Regionen aus Österreich, „bewusstmontafon“ und „Sauwald“ in Oberösterreich haben den Auftritt in Berlin auf Einladung der EU geschafft. Als kulinarische Visitenkarte offerierten sie Häppchen vom Leitprodukt „Sura Kees“, die im Nu ihre Liebhaber gefunden hatten.

Mit dem Großhandel ins Geschäft zu kommen, „war gar nicht unsere Absicht“, so Oswald Ganahl, Landwirt in Bartholomäberg mit 14 Kühen, deren Milch er vorwiegend zu „Sura Kees“ verarbeitet. Die Fragen der Besucher und der EU-Experten konzentrierten sich auf die Wirkung der Anschubförderung aus dem LEADER-Programm. Partner sind momentan das Land Vorarlberg, der Stand Montafon und der Energieversorger Illwerke. „Wir sind unserem Ziel, durch die Steigerung der Wertschöpfung in der Region die Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten, greifbar nahe gekommen“. Die Mittel in der Höhe von € 5000 pro Jahr bis 2015 sind gesichert, „und dann wollen wir es aus eigener Kraft schaffen“. Mit dem Geld kann die professionelle Betreuung finanziert werden.  Und die Bevölkerung im Tal wisse von der Bedeutung dieser Förderung und sei gemeinsam mit dem Team stolz auf das Image-Plus für die Region. Der Verein steht bekanntlich für die Zusammenarbeit von Gast- und Landwirten. Die Bewusstseinsbildung von Einheimischen und Gästen, sowie die Entwicklung von echten, regionalen Produkten, stehen im Vordergrund. In verschiedenen Arbeitsgruppen engagieren sich Frauen und Männer aus dem ganzen Tal rund um traditionelle und innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Tourismus und Kultur.

Noch mehr ehrliche Partnerschaften
Die Verantwortlichen des Vereins haben einen kräftigen Motivationsschub bekommen. In der letzten Schulwoche des heurigen Sommers soll die „Gesunde Jause“ eingeführt werden, die Kooperation mit Köchen aus der Region funktioniere ausgezeichnet. „bewusstmontafon“ ist als Genussregion auch in das Bergkulinarium eingebunden. Als kontinuierliche Verkaufsstelle hat sich bereits vor der offiziellen Eröffnung das neue „Käsehaus“ in Schruns etabliert. Ein positiver Arbeitsplatzeffekt in der Landwirtschaft zeichnet sich bereits ab, ist für Oswald Ganahl und Beatrice Amann aber noch schwer in Zahlen zu gießen. 97 Prozent der Bauern im Montafon betreiben ihren Hof im Nebenerwerb, der Nachwuchs kehrt in Einzelfällen aber nun wieder zurück, weil mit dem Einkommen aus dem Produkterlös das Auskommen zu erzielen ist.  Eine wichtige Absatzschiene ist der Marktplatz im Internet, über den jeder Landwirt sein saisonales Angebot direkt dem Konsumenten anbieten kann. Für die Zukunft hat der Verein die noch stärkere Einbindung des Kleingewerbes im Auge, das ebenfalls ein bedeutender Teil der regionalen Wirtschaft bildet.

Trendthema „Regionalität“ war Punktlandung
Die heurige „Grüne Woche“ in Berlin verzeichnete die höchste Besucherzahl seit vier Jahren. Über 420.000 strömten vom 20. bis 29. Januar in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm. Auch die Anzahl der Fachbesucher stieg im Vergleich zur letzten IGW um 5.000 auf über 105.000 Branchenvertreter Rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt reisten nach Berlin, die etwa die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentierten. Vertreter der offiziellen Länderbeteiligungen hoben in übereinstimmenden Aussagen die guten Kontakt- und Präsentationsmöglichkeiten auf der Messe hervor.  Dr. Christian Göke , Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Die Grüne Woche verzeichnete in diesem Jahr den bislang stärksten agrarpolitischen Auftakt in ihrer Geschichte.“ Wie bei keiner anderen Messe stehe auf der die umfassende Aufklärung des Verbrauchers zu allen Fragen der „Qualität“ und „Sicherheit“ von Lebensmitteln im Mittelpunkt. „Die ‚Straße der (deutschen) Bundesländer‘ verbunden mit dem Trendthema ‚Regionalität‘ war für die Grüne Woche 2012 eine Punktlandung. Nie wurden hier mehr regionale Produkte präsentiert. Und gerade das Wissen um die Herkunft der Nahrungsmittel genießt beim Verbraucher höchste Priorität“, so Göke.



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Verein »bewusstmontafon«, c/o Beatrice Amann

 
6780 Schruns
Österreich
+43(0)664 308 43 22

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