Die integrative Berufsausbildung, seit September 2003 im Berufsausbildungsgesetz geregelt, ermöglicht Jugendlichen die mit einer regulären Berufsausbildung überfordert sind eine für sie optimale Ausbildung zu erhalten.

v.l.n.r.: Herr Thomas Metzler (WKO), Dragan Ilic (Chef) Samy Abdel Dayem (Lehrling) Mag. Judith Aichbauer (Berufsausbildungsassistenz) Herr Jenny (Prüfer).
Optimal im Sinne einer Verlängerung der Lehrzeit oder einer Teilqualifikation in der wesentliche Teile des Berufsbildes erlernt werden. Angesprochen sind Jugendliche die eine der folgenden Voraussetzungen mitbringen:
• sonderpädagogischen Förderbedarf während der Pflichtschulzeit
• keinen oder einen negativen HS-Abschluss
• eine Behinderung
• Jugendliche die aufgrund persönlicher Vermittlungshindernisse in kein reguläres Lehrverhältnis vermittelt werden konnten
Die Zahlen in der Integrativen Berufsausbildung sprechen für sich. Derzeit werden 228 Jugendliche in 194 Betrieben in der freien Wirtschaft ausgebildet. 51 Jugendliche sind in einer Ausbildungseinrichtung beschäftigt. Und das in insgesamt 48 verschiedenen Berufssparten. Erfreulich ist, dass 60ig % der bereits 135 AbsolventInnen der Integrativen Berufsausbildung auch nach der Ausbildung in Beschäftigung stehen. Die Integrative Berufsausbildung ermöglicht es jungen Menschen mit Benachteiligung sich langfristig in der freien Wirtschaft zu integrieren.
Für Jugendliche die eine integrative Berufsausbildung absolvieren gibt es für die gesamte Ausbildungszeit eine Begleitung durch die Berufsausbildungsassistenz. Diese liefert die nötige Unterstützung und ist Drehscheibe zwischen Jugendlichen, Eltern, Betrieb und Systempartnern. Die Betriebe erhalten zusätzlich eine finanzielle Unterstützung durch das Bundessozialamt , das Arbeitsmarktservice und den ESF .
Die gute Zusammenarbeit zwischen Bundessozialamt, Arbeitsmarktservice und den Systempartnern wie Schule, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und dem Landesschulrat garantieren den Erfolg dieses Ausbildungsmodells und ermöglichen den jungen Menschen sich eine Perspektive für die Zukunft zu schaffen.
Für die Durchführung der Berufsausbildungsassistenz in Vorarlberg ist das Büro für Integrationsprojekte in Hohenems zuständig. Unter der Leitung von Kurt Öhe sind derzeit 11 Personen als BerufsausbildungsassistentInnen tätig.
www.integrationsprojekte.eu



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