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ARGE Heumilch: Sennereien räumen beim Kasermandl ab

Autor: wiko

05.07.10 13:52

Bei traditioneller Käseprämierung im Rahmen der Wieselburger Messe gewannen die Sennerei Schnifis und die Dorfsennerei Langenegg die höchste Auszeichnung: das Kasermandl in Gold – 21 Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und eine Bronzemedaille für Mitglieder der ARGE Heumilch

Holten die höchste Auszeichnung – das Kasermandl in Gold: die beiden Meistersenner Markus Hartmann von der Sennerei Schnifis (li.) und Thomas Schwarz von der Dorfsennerei Langenegg. (Foto: Ölz)

Holten die höchste Auszeichnung – das Kasermandl in Gold: die beiden Meistersenner Markus Hartmann von der Sennerei Schnifis (li.) und Thomas Schwarz von der Dorfsennerei Langenegg. (Foto: Ölz)

Großer Erfolg für die Mitgliedsbetriebe der ARGE Heumilch Österreich: Bei der traditionellen Prämierung von Käse und Milchprodukten auf der Wieselburger Messe gab es gleich zweimal die höchste Auszeichnung – das Kasermandl in Gold. Eines sprachen die Juroren der Sennerei Schnifis in der Kategorie Hartkäse zu, die Dorfsennerei Langenegg überzeugte in der Kategorie Schnittkäse. Darüber hinaus rundeten 21 Gold-, neun Silbermedaillen und eine Bronzemedaille das erfreuliche Abschneiden ab. „Das zeigt die Premiumqualität der österreichischen Heumilch-Spezialitäten“, sagt Andreas Geisler, der die laufende Vermarktungsoffensive der Arbeitsgemeinschaft koordiniert.

Teilnahmeberechtigt waren bäuerliche Produzenten, Produktionsgemeinschaften, Sennereien und Kleinkäsereien. Die Produkte wurden nach einem 100-Punkte-Schema von einer Fachjury mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen prämiert. Ziel des Wettbewerbes ist es, auch kleineren Erzeugern eine objektive Möglichkeit für einen Produktvergleich zu bieten.

Über die ARGE Heumilch Österreich
Die Arbeitsgemeinschaft vereinigt rund 8.000 Heumilchlieferanten sowie mehr als 60 Molkereien und Käsereien. Hauptproduktionsgebiete der Heumilch sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie die Steiermark. In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, europaweit bei lediglich drei Prozent.

Bei der Heumilchwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste und natürlichste Form der Milcherzeugung. Österreichs Heumilch-Kühe werden der jeweiligen Jahreszeit gemäß gefüttert. Nahrungsquelle im Sommer sind bis zu 50 verschiedene Arten von Gräsern und Kräutern auf den heimischen Wiesen bzw. Almen. Im Winter werden die Kühe mit Heu und mineralstoffreichem Getreideschrot versorgt. Futter aus Silage wie vergorenes Gras oder Mais ist strengstens verboten. Durch diese natürliche Fütterung ist Heumilch der ideale Rohstoff für die Käseverarbeitung. Heumilch-Käse kommen zur Gänze ohne Zusatzstoffe aus.



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