Es ist soweit: Heute Freitag treffen die Partner der ersten Vorarlberger Umweltwoche umweltv ihre letzten Abstimmungen. Zum offiziellen Start der Umweltwoche verteilen sie im Rahmen des Buramarkt Bregenz 150 junge Tomatenpflanzen selten gewordener Sorten – als Symbol für die Früchte, die die gemeinsame Aktion tragen sollen.

v.l.: Gemeinderat Daniela Burgstaller, Bgm. Martin Summer (beide MG Rankweil), LR Erich Schwärzler, Obmann UV Rainer Siegele (Bgm. Mäder), Bgm. Konrad Schwarz (Hittisau).
Organisationen, Schulen und Gemeinden haben in Summe über 250 Programmpunkte auf die Beine gestellt. 150 Veranstaltungen landesweit, über 100 aktive Schulklassen, das 10 Euro-umweltv-Wochenticket des Verkehrsverbund Vorarlberg oder das Kulinarium gemeinsam mit Vorarlberg isst... machen das Motto „Ich kann was bewegen“ greifbar und lebendig.
Die Umwelt in den Mittelpunkt stellen – das wollen die über 20 Plattform-Partner gemeinsam mit den teilnehmenden 30 Gemeinden und 100 Schulklassen in der kommenden Woche mit verschiedensten Veranstaltungen und Aktionen. Exkursionen, Kurse, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr laden Bevölkerung und Gäste zum Mitmachen ein. „Ich kann was bewegen“ – das sollen die Tage zeigen und zu mehr Umweltbewusstsein und Engagement locken. Ja, locken, denn einen mahnenden Zeigefinger will die Umweltwoche nicht zeigen.
„Vorarlbergs Umwelt ist so wertvoll, so reich an Schätzen, dass es mehr als genug gute Gründe gibt, sich gern und freiwillig dafür einzusetzen“, sind sich Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler und Bgm.
Rainer Siegele, Obmann des Umweltverbandes, sicher.
Landesweit Möglichkeiten zum Mitmachen
Die beteiligten Partner, Gemeinden und Schulen bieten in über 30 Gemeinden des Landes konkrete Angebote an. Infos zu allen Aktivitäten und Veranstaltungen der Umweltwoche sind im Internet unter www.umweltv.at , auf der eigenen Facebook-Seite und in den Tages- und Gemeindemedien verfügbar. „Wir laden Sie herzlichst ein, aus der Umweltwoche Impulse für mehr persönliche Lebensqualität zu gewinnen!“, so die Bürgermeister Konrad Schwarz, Hittisau, und Martin Summer, Rankweil, die beispielhaft die lokalen Detailprogramme vorstellen. Hittisau lädt unter anderem zur Vorarlberg-Premiere des Films „Die vierte Revolution“, einer spannenden Auseinandersetzung mit unseren Energiequellen. Rankweil hat etwa eine Kräuter-wanderung oder Jugendworkshops zum Recycling-Taschen-Nähen im Programm.
Umweltbewusst sein, Lebensqualität gewinnen
„Es gibt jeden Tag viele Möglichkeiten, wertschätzend mit der Umwelt umzugehen“, sehen Erich Schwärzler und Rainer Siegele die Woche als Chance für mehr persönliches Umweltbewusstsein. „Das Beste an vielem: Meist ist es kein Verzicht, sondern ein Gewinn!“ Neben den „klassischen“ Umweltschutz-Aufgaben bieten gerade alltägliche Aktivitäten wie Einkaufen, Energienutzung oder die persönliche Mobilität dafür gute Chancen – Angebote der Umweltwoche zeigen den Weg.
Einkauf und persönliche Mobiltät als tägliche Umweltchance
„Produkte aus der Region haben hohe Qualität und schonen die Umwelt“, erläutert Matthias Marxgut, Geschäftsführer der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH. „Zusätzlich wirken sie positiv auf Nahversorgung und Arbeitsplätze.“ Infostände bei verschiedenen Wochenmärkten, Veranstaltungen oder die Sammelpassaktionen in der Stadt Dornbirn oder in den plan-b Gemeinden bieten hier konkrete Möglichkeiten. Auch Restaurants sind aktiv: 25 Wirte servieren im Rahmen der Kooperation mit Vorarlberg isst... spezielle Umweltwochen- Menüs. Infos dazu auf www.vorarlbergisst.at.
Im ganzen Land gültig und verfügbar ist das umweltv-Ticket des Verkehrsverbundes Vorarlberg (VVV). Um 10 Euro stehen damit während der ganzen Umweltwoche alle Busse und Züge im Verbundraum zur Verfügung – eine ideale Möglichkeit, sie als Teil der persönlichen Mobilität zu testen. Alle Jahreskarten gelten in dieser Woche als maximo, mit maximo-Jahreskarte gibt es kleine Aufmerksamkeiten bei verschiedenen Veranstaltungen. Details dazu auf www.vmobil.at oder beim MOBILPUNKT Feldkirch (05522/83951).



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