
Das Kompetenzzentrum Licht startet in Dornbirn seine Forschungsarbeit neu. Mit dem ambitionierten Forschungsprojekt K-Licht und dem Ziel, einen Licht-Cluster in Vorarlberg aufzubauen, will es die Lichttechnologie in Vorarlberg als Zukunftsfeld etablieren.
Als Grund für die Übersiedelung von Innsbruck nach Dornbirn nennt Geschäftsführer Günther Sejkora „die Exzellenz der regional vorhandenen industriellen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die zur Forschungsqualität beitragen. Mit dem neuen Standort erhält das Kompetenzzentrum zudem erstmals eine operative Zentrale, in der vorläufig zwei festangestellte Forscher arbeiten.“
Das Forschungsprojekt K-Licht untersucht und optimiert die Anwendung von LED- und Tageslichtsystemen im Hinblick auf Energieeffizienz und die Wirkung von Licht auf Menschen. Darüber hinaus werden Komponententechnologien entwickelt, welche den verbesserten Einsatz der LED Technologie für die Allgemeinbeleuchtung ermöglichen sollen. K-Licht ist eines von fünf COMET-Projekten mit Vorarlberger Beteiligung, die im März von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) genehmigt wurden. Die FFG und die Länder Burgenland, Tirol und Vorarlberg investieren in den nächsten fünf Jahren fast 3,4 Millionen Euro in das Projekt (Gesamtkosten 7,5 Millionen Euro). Das ambitionierte Forschungsprogramm wird federführend von der Kompetenzzentrum Licht GmbH, der Zumtobel AG, der Osram GmbH und der Bartenbach LichtLabor GmbH abgewickelt. Eine Vielzahl wissenschaftlicher und industrieller Partner bildet die Grundlage für eine effiziente und marktnahe Forschungsarbeit, darunter auch die Fachhochschule Vorarlberg.
Seit Gründung des Kompetenzzentrums Licht im Jahr 2002 hat sich die Zumtobel Gruppe an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt: "Für Zumtobel ist Innovation der zentrale Wachstumsmotor. Durch die Ansiedelung des Kompetenzzentrums in Dornbirn haben wir nun die idealen Voraussetzungen, die gemeinsame Forschungsarbeit weiter zu intensivieren", so Klaus Vamberszky, Executive Vice President Technology der Zumtobel Gruppe.
„Zusätzlich sollen durch die Initiierung eines Licht-Clusters die regionalen Kompetenzen gebündelt und Vorarlberg international als Standort innovativer Lichttechnologie nachhaltig etabliert werden“, erklärt Landesrat Karlheinz Rüdisser. Neben dem Kompetenzzentrum Licht sind am Forschungsstandort Dornbirn acht weitere Forschungszentren angesiedelt. Die Forschungsgebiete reichen von Tribodesign über funktionelle Sportbekleidung bis hin zu Molekularbiologie.