Happy Birthday Müller Wohnbau: 55 Jahre!

Happy Birthday Müller Wohnbau: 55 Jahre!
Gerhard Müller, Geschäftsführer Müller Wohnbau.

Altach (A) Müller Wohnbau jubiliert zu ihrem 55-jährigen Bestehen. Ein Rückblick auf eine ereignisreiche Erfolgsgeschichte, aus und für Vorarlberg.

1967 in Vorarlberg                                     
VN-Lesen und Fernsehen im Ländle ist noch eine rein schwarzweiße Angelegenheit. Bunt und schrill präsentiert sich allerdings die Mode: In Vorarlberg regiert die Textilindustrie, sie deckt 70% der Wirtschaftsleistung ab. „Arbeitskräfte“ sind begehrt, und Vorarlbergs Natur bietet alles, was gebraucht wird: Wasser und Baugrund sind reichlich vorhanden. In diesem Aufschwung wollen und können sich immer mehr junge Familien das ersehnte eigene Haus leisten. Als Baumeister Karl Müller den Gewerbeschein für Bauwesen löst und den Grundstein für die Firma legt, ist es für „Hüslebauer“ selbstverständlich, am Bau anzupacken und mitzuhelfen.

Handschlagqualität und Wertbeständigkeit
Müller Wohnbau wächst und entwickelt sich schnell: 1971 wird die erste Wohnanlage geplant, 10 Jahre später die fünfhundertste Wohneinheit übergeben. In dieser Dekade werden die „Müller-Häuser“ zu einem Begriff für Wertstabilität in Massivbauweise, Müller Wohnbau wird zur Marke, die ungebrochen für Bau- und Handschlagqualität steht. Mit seinen Musterhäusern trifft Baumeister Karl Müller jahrzehntelang den Nerv der Zeit. Zum 30-jährigen Firmenjubiläum wird das Unternehmen mit dem Österreichischen Staatswappen ausgezeichnet.

Vorboten für Veränderung                                            
Gerhard Müller, Karls Sohn, lernt das Geschäft seines Vaters von der Pike auf kennen. Er absolviert eine Maurerlehre und studiert anschließend Architektur an der Fachhochschule in Liechtenstein. Früh setzt er sich mit CSR-Themen auseinander: Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigen ihn als Architekt, Gestalter und als Vater. Nachhaltigkeit, Treibhauseffekt oder Klimawandel sind vor der Jahrtausendwende noch eher Randthemen in den Medien.

Erweiterte Ansprüche                                     
2003 - Müller Wohnbau hat 1.800 Wohneinheiten in Vorarlberg realisiert - integriert Gerhard Müller sein Planungsbüro in den väterlichen Betrieb und übernimmt die Geschäftsleitung: Die Planungskriterien „Wohn- und Lebensqualität“ werden um Nachhaltigkeitskriterien wie Landverbrauch, Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Abfall- und Verkehrsaufkommen erweitert.

Erfolgreicher Kurswechsel
Die Energiewende beginnt 2004. Müller Wohnbau realisiert die erste Öko2- Wohnanlage, ein neuartiges Heizsystem verringert dabei den CO2-Ausstoß um 12.000.000 m3. Es wird zur Basisausstattung für Wohnanlagen. 2009 folgt die Passivhaus-Wohnanlage, 2010 erfüllen Müller-Einfamilienhäuser die Öko 3-Richtlinien des Landes.

Adieu Wärmeverbundsystem                                           
Die Materialwende beginnt 2014, Innovationen beschleunigen sich. Müller Wohnbau kompensiert seine Co2-Emissionen und schließt sich dem Klimaneutralitätsbündnis 2025 an. Polystyrol und andere Erdölprodukte, die in der Natur nicht verrotten, werden durch neue, ökologische Alternativen ersetzt. Die Materialwende ebnet den Weg für Megatrends, Gesundes Wohnen, Leistbares Wohnen, Altbausanierung und völlig neue Wohnmodelle und Konzepte wie das Baustil-Haus.

Willkommen im „Baustil“-Haus                                 
Die Marke „Baustil“ bietet einer aufgeschlossenen Generation von Menschen ein Eigenheim mit einzigartigem ökologischen Fußabdruck in der Preisklasse einer Vierzimmerwohnung. Es kann - und soll online konfiguriert und gestaltet werden, Eigenleistung am Bau ist ausdrücklich erwünscht und wird unterstützt. Das Konzept verbindet die Vorteile von Holz- und Massivbauweise, zukunftsweisenden Technologien und ökologisch-regionalen Baustoffen. Das „Baustil“-Haus ist eine gemeinsame Entwicklung der Firmen Müller Wohnbau, LOT Holzbau und AH, Andreas Hofer Immobilien.

Die besten Ideen entstehen beim gemeinsamen Essen                     
Dipl. Arch-FH, Bmst. Gerhard Müller steht „seinen Leuten“ nahe, tragen sie doch Ideen und Verantwortung mit. Das Klima ist familiär und bewahrenswert, Work-Life-Balance und Gesundheit werden hochgehalten. Baustellen und Büro werden täglich mit frisch gekochtem Essen versorgt, dabei wird miteinander gegessen, geredet und diskutiert. Die betriebseigene Küche wird ebenfalls für Lehrlingsveranstaltungen und Teambuilding-Events genutzt. Alexandra und Judith, die „Sonntagskinder“, sind zwei erfrischend talentierte Köchinnen, die täglich frische, gesunde Menüs erfinden. Was der firmeneigene Garten nicht bietet, wird regional und in Bioqualität zugekauft. Die Hühner im Garten - nebenbei erwähnt - sind ausdrücklich nicht zum Verzehr gedacht.

„Was wir heute tun entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht, und wie sie sich anfühlt. Als Pionier der Energie- und Materialwende ist Müller Wohnbau seit 2017 Gemeinwohl-zertifiziert. Gemeinsam mit innovativen und geistesverwandten Partnerfirmen entwerfen und bauen wir Wohn- und Lebensräume, die den Anspruch sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit erfüllen: Gesundes Wohnen, leistbares Wohnen, intakte Natur sind nur einige der Effekte. Damit retten wir zwar nicht die Welt, aber Vorarlberg machen wir ein bisschen besser.“

 

Müller Bau GmbH & Co KG

  Badstr. 23, 6844 Altach
  Österreich
  +43 5576 71380

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