Architekt Kreiner stellt Großprojekt Planai-Bahn in Rekordzeit fertig

Architekt Kreiner stellt Großprojekt Planai-Bahn in Rekordzeit fertig
Architekt Gerhard Kreiner

Schladming/Gröbming (A) Megaprojekt am größten Skiberg der Steiermark: In nur 234 Tagen wurde die gesamte Planai-Bahn inklusive Mittel- und Bergstation sowie 29 Stützen neu gebaut. Der Gröbminger Architekt Gerhard Kreiner und sein Team zeichnen für die neue Formgebung verantwortlich: Die Technik wurde der Funktonalität und Ästhetik untergeordnet. Das irre Volumen – alleine in die neue, 60 mal 60 Meter große Mittelstation flossen 12.500 Kubikmeter Beton – fügt sich schlicht in die Landschaft ein, was zu einem Gutteil dem natürlichen Baustoff Holz an der Fassade zu verdanken ist.

Normalerweise werden für ein derartiges Großprojekt mindestens eineinhalb Jahre Bauzeit veranschlagt. In einem Tourismusbetrieb wie den Planaibahnen muss so etwas aber deutlich schneller gehen. Und so waren alle Beteiligten – vom Erdbewegungsunternehmen über die verschiedenen Baufirmen bis zu Handwerkern wie z.B. Elektrikern – angehalten, den straffen Zeitplan zwischen dem Saisonende im April bis zum Saisonstart am 6. Dezember penibel einzuhalten; überwacht von Bauherrn, Planaichef Georg Bliem sowie dem Architekten-Team rund um Gerhard Kreiner, Gröbming.

„Mir war vor allem die Perspektive der Gäste wichtig“, erläutert Kreiner seinen architektonischen Zugang zu den drei neuen Gebäuden auf der Schladminger Planai: „Der Gast will keine Technikbauten sehen, sondern seinen Urlaub genießen. Da muss die Technik und ihre Umhausung so gut wie möglich in der Landschaft verschwinden.“ – Dass es ihm mit diesem Gedankengang auch gelang, die Funktionalität – zum Beispiel für das Parken der 153 Gondeln – zu erhöhen, wissen nun sogar die Seilbahn-Profis bei Doppelmayr sehr zu schätzen.

Verglasung ermöglicht Panoramablick Insgesamt wurden bei dem 33 Mio.-Euro-Projekt 15.500 Kubikmeter Beton verbaut, aber auch viel Holz und Glas. Architekt Kreiner: „Der Gast wird durch klare Formen ganz easy in die Stationsgebäude aufgenommen. Die Orientierung innerhalb jeder Station ist selbsterklärend. Die Anlagen werden in ihrer Größe in der Umgebung gar nicht wahrgenommen. Große verglaste Öffnungen schaffen Blickbeziehungen in die umliegende, überragende Bergwelt des Dachsteins und der Schladminger Tauern. Und der Panoramablick beim Verlassen der Station verstärkt die Freude auf das Skierlebnis im Winter und die Wanderlust im Sommer.“

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