"Digitale Augen und Ohren" als Alltagsbegleiter: Innovative Sensorlösungen bestimmten den Start(up) Friday in Pörtschach

Pörtschach (A) Mit einem umfangreichen Programmangebot trotzte der see:PORT beim 24. Start(up) Friday den hochsommerlichen Temperaturen und unterstrich seine Bedeutung als Innovations- Hotspot von Kärnten. Auf der Bühne: Zukunftslösungen, die auf Sensorik aufgebaut wurden.

Ein Sensor ist ein Gerät, das eine Eigenschaft, wie Druck, Position, Temperatur oder Beschleunigung misst und digitale Einblicke und Rückmeldungen gibt. Eingepackt in intelligente Elektronik entstehen so Begleiter des täglichen Lebens, die nicht mehr wegzudenken sind. In Kooperation mit dem Silicon Alps Cluster wurde vom see:PORT-Team ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Im Ökosystem-Impuls präsentierte Silicon Alps Cluster-CEO Robert Gfrerer ein ambitioniertes Arbeitsprogramm für die nächsten Monate und verwies auf die Schlüsselrolle des Clusters in der südösterreichischen Achse zwischen der Steiermark und Kärnten.

In dieselbe Kerbe schlug auch die Botschaft der politischen Vertreterinnen: „Gemeinsam kann die Steiermark und Kärnten mit dem Aufbau einer Forschungs- und Innovationsspange ein deutliches Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten, das vielen weiteren Unternehmen die Möglichkeit zum Andocken bietet,“ ließ die steirische Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl via Videobotschaft ausrichten. „Die Vernetzung aller Protagonisten und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen wird das Erfolgsrezept der Zukunft sein. Kärnten hat die Chance zeitgerecht erkannt und darf als Technologie-Hub im Süden Österreichs eine führende Rolle bekleiden,“ zeigte sich auch LHStv.( in) Gaby Schaunig stolz. „Sensoren begleiten uns täglich und werden für den Alltag immer wesentlicher. Daher war es uns wichtig, gemeinsam mit dem Silcon Alps Cluster auf die Chancen und Potenziale hinzuweisen“, freute sich see:PORT-Leiter Walter Prutej über die gemeinsame Veranstaltung und gelungene Kooperation.

Dass sich der Weltkonzert Infineon auch sehr intensiv mit der Förderung von Startups auseinandersetzt, präsentierte Stefan Obersriebnig, Vice President „High Voltage Power Conversion“ von Infineon Technologies. Er positionierte Infineon als idealen Partner für Startups, lud alle Anwesenden auch gleich zu weiterführenden Gesprächen ein und verwies darauf, rasch zu handeln und ins Tun zu kommen. Dass sich bei der Temperaturmesstechnik in den letzten fünf Jahre viel getan hat, bewies Peter Gasteiner, COO, SteadySense GmbH mit seiner Innovation eines Pflasters, das die Körpertemperatur misst und die Daten auf das Handy überträgt. Bart Scholte van Mast zeigte, wie moderne Pflegeassistenz durch Sensoren die Arbeit der Pflegekräfte erleichtert und Michael Aufreiter, CEO, Inmox hat die Lösung zur Überwachung für Verschleissartikel in Getrieben parat. Im wahrsten Sinne des Wortes erleuchtend war der letzten Startup-Beitrag von der Flasher GmbH: ein Blinker, Notbrems- und Dauerlicht für den Oberarm, der auf Bewegungsimpulse reagiert, soll die Sicherheit im Straßenverkehr für Scooterfahrer und Biker deutlich erhöhen. Mit dem Kärntner Josef Andreas Hrovath ging es dann im Anschluss über sensorengesteuerte Bodenplatten in die see:PORT-Cafeteria zum Netzwerken und zum Austausch.

Der Start(up) Friday gilt als Pionier der Innovationsformate und zählt zu den beliebtesten Vortragsformaten, die seit nunmehr vier Jahren im see:PORT in Pörtschach wichtige Impulse für die Entrepreneur-Szene aussenden. In unterschiedlichen Eventformaten wurden in den letzten fünf Jahren ein wichtiger Aufbau, u.a. für die Kärntner Startup-Szene, geleistet. Beim Start(up) Friday „matchen“ sich Impulse von maßgeblichen Investoren und Entrepreneuren mit Pitches von neuen Startups, Scaleups und allen, die ihren Ideen auf die Beine helfen wollen. Startup-Newbies lernen hier von erfolgreichen österreichischen Startups, profitieren von den Erfahrungen und lernen die Community kennen.

 

see:PORT

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