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Klenkhart & Partner blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück

  • 11.02.2014
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  • Ulli Ambrosig
Absam (A) Die Seilbahnbranche vertraute bei ihren Projekten gerne auf das schlagkräftige Team rund um DI Christian Klenkhart und DI Christian Weiler aus Absam in Tirol. Da die beiden Geschäftsführer auch über jahrelange Erfahrung in der Lawinen- und Wildbachverbauung verfügen, gehören sie zu den begehrten Partnern im Hochgebirge und in der Skigebietsplanung.

Die Seilbahnbranche hat auch vergangenes Jahr kräftig in neue Anlagen und die stete Qualitätsverbesserung investiert. Zu einer perfekten Infrastruktur gehören – neben vielen anderen Aspekten - perfekte Beschneiungsanlagen. Schneesicherheit ist der wichtigste Wettbewerbsvorteil und bildet die Grundlage für die Destinationsentscheidung und damit den für die Alpen notwendigen Wintertourismus. Technisch produzierter Schnee ist mittlerweile ein absolutes Muss. Gerade der heurige Winter führt wieder deutlich vor Augen, dass man sich auf Frau Holle nicht mehr verlassen kann. Umso wichtiger ist ein entsprechendes Gesamtkonzept, das sowohl  den ökologischen als auch den ökonomischen Anforderungen entspricht. DI Christian Klenkhart und DI Christian Weiler konnten auch 2013 wieder eine Reihe herausfordernder Projekte planen und realisieren bei denen raumplanerisches, technisches und ökologisches Bewusstsein gefragt waren. Die Absamer fungierten dabei als Master-Partner, die sich angefangen von den oft schwierigen Behörden- und UVP – Verfahren, über die  Bauleitung und Überwachung bis hin zur Endabnahme verantwortlich zeigten. Insgesamt ging es dabei um ein Auftragsvolumen von rund 70 Mill. Euro.

Zu den Highlights gehörte auch das Projekt in Braunlage/BRD. Braunlage ist einer der traditionsreichsten Ferienorte im Harz. Der Wurmberg ist dabei mit seinen fast 1.000 Metern der höchste Berg in Niedersachsen. Durch innovative Investitionen wurde das beliebte Familienskigebiet wesentlich attraktiver. Es wurden ca. 15 ha neue Pistenflächen erschlossen und mit einer Beschneiungsanlage versehen. Insgesamt sorgen an die 100 Schneilanzen für Schneesicherheit. Für die Sicherung des Wasser-Bedarfs wurde ein 45.000m³ Speicherteich errichtet, sodass die Grundbeschneiung binnen drei Tagen erfolgen kann. Befüllt wird der Teich mit Wasser aus der Bode, das nach der Schneeschmelze wieder dorthin zurück fließt. Der effektive Wasserverbrauch ist dadurch gering. Des Weiteren wurden eine neue 4-er Sesselbahn, ein Bügellift, ein Parkplatz mit 630 PKW – Stellplätzen u. ein neues Betriebsgebäude errichtet. Letztlich wurde die Energieversorgung des gesamten Skigebietes mit rund 6 km Mittelspannungskabeln und 4 zusätzlichen Trafostationen auf neue Füße gestellt.

Klenkhart & Partner konnten auch die EU-weite Planungsausschreibung für das DSV Trainingszentrum Krautkaser gewinnen. Gemeinsam mit dem DSV, der Berchtesgadener Bergbahn und der Gemeinde Schönau wurde eine zukunftsträchtige Strategie entwickelt um am Jenner Trainingsmöglichkeiten für Alpinsport, Border- und Skicross, sowie Freestyler auf der Buckelpiste zu schaffen. Die steile Abfahrt diente viele Jahre als Austragungsort zahlreicher Skirennen.  Nun galt es die doch etwas in die Jahre gekommene Infrastruktur auf die neuen Bedürfnisse anzupassen. Dazu gehörte auch die Errichtung einer kuppelbaren 4er-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben, die mühelos 1.500 Personen/Stunde schafft. Im Zuge des Neubaus wurde die Abfahrt verlängert und insgesamt 2,5 ha neue Pistenflächen erschlossen. Auch die Beschneiungsanlage, 2008 ebenfalls von Klenkhart & Partner geplant, musste an die  neuen Erfordernisse angepasst werden. Insgesamt wurden 2,3 km neue Feldleitungen mit 28 Schneischächten verlegt. Klenkhart & Partner zeichneten nicht nur für die Gesamtplanung verantwortlich, sondern übernahmen auch das Seilbahnplanungs- und Projektmanagement und erstellten die EU-weiten Ausschreibungen für Seilbahntechnik, Schneitechnik, Pumpstationen sowie die Erdbau- und Baumeisterarbeiten. Noch vor Weihnachten 2013 konnten die neuen Pisten und Anlagen ihrer Bestimmung übergeben werden. 

In Bolsterlang im Allgäu freuen sich die SkifahrerInnen über  eine 6-er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn mit Wetterschutzhaube am Weiherkopf, ebenso wie über einen neuen Tellerlift im Anfängerbereich. Zudem wurde die Beschneiungsanlage bis auf den  Gipfel des Weiherkopfs erweitert. Dazu bedurfte es der Erweiterung von 3 Pumpstationen und einer zusätzlichen Kühlturmanlage. Auch in punkto Pistenbau gab es einige Änderungen und Erweiterungen. Auf die neuen Bedürfnisse ausgelegt wurde auch der vergrößerte Parkplatzbereich.

Fast 16 Mill. Euro wurden in die neuen Liftanlagen im Skigebiet Ofterschwang-Gunzesried  in die Hand genommen um Komfort, Qualität und Sicherheit zu verbessern. Eine Einseilumlaufbahn mit 8er-Kabinen inkl. Mittelstation beim Allgäuer Berghof bringt die Gäste nun ohne umzusteigen auf die Höhe der Bergstation des Weltcup-Express. Auch der Schlepplift zum Gipfel wurde durch eine kuppelbare 6-er Sesselbahn mit Wetterschutzhauben ersetzt. Gleichzeitig sind neue Pisten entstanden, die mit der erweiterten Beschneiungsanlage ein deutlich verbessertes Angebot bieten.

In den Skigebieten Fellhorn (Allgäu), Ifen und Walmendinger Horn (Kleinwalsertal) wurden pistenbauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Pistenqualität umgesetzt.

Projekte in Österreich
Auch in Österreich gab es einige qualitätsorientierte Projekte. So wurde z.B. in Obergurgl ein neuer Speicherteich (ca. 40.000m³) mit Pumpstation am Festkogel errichtet. Hier ging es darum, die Schneileistung und die Schlagkraft für die Skipisten am Festkogel zu erhöhen.

Eines der größten im Jahr 2013 umgesetzten Projekte war der Ausbau der Beschneiungsanlage im Skigebiet Hopfgarten/Hohe Salve. Hier wurde eine Speicherteich mit einer Größe von 135.000 m³ errichtet, der wiederum sehr landschaftsangepasst ausgeführt wurde.  Ebenso wurde die zweigeschossige Pumpstation (Pumpleistung 480/s) inklusive der Lagerräume perfekt unauffällig integriert.

In Mitterbach/Stmk. wurde das Skigebiet Gemeindealpe (Niederösterreich) um einige Attraktionen reicher. Der Funpark und der neue „Birki-Schlepper“ erfreuen sich speziell bei der jungen Zielgruppe höchster Beliebtheit. Viel Knowhow wurde dabei auch in den Ausbau der Pisten und in die Verbesserung und Erweiterung der Beschneiung investiert.

Am Zettersfeld in Lienz wurde der bestehende Speicherteich Lackenboden von 75.000 auf 130.000m³ vergrößert, die Beschneiungsanlage erweitert und schlagkräftiger ausgebaut (neue Pumpstation).

Im Skigebiet Flachau ging es um die Optimierung des Gesamtkonzeptes der „Beschneiungsanlage Griessenkar“. Im Zuge dessen  wurde die Pumpstation beim Speicherteich Moa wesentlich vergrößert und die Leistung deutlich erhöht.

Im Skigebiet Kitzbühel wurden die Wagstätt-Lifte in Jochberg, denen zwar schon der Charme von Nostalgie-Bahnen anhaftete, durch eine hochmoderne 10 Einseilumlaufbahn ersetzt. Zugleich wurden auch Pistenbaumassnahmen und ein neues Beschneiungskonzept für die Wagstätt und im Bereich Jagawurz umgesetzt.

Um die kritischen Stimmen zum Thema Energieverbrauch mit ein zu beziehen, drängt sich förmlich ein Vergleich von Nationalrat Franz Hörl auf: alle Tiroler Schneeanlagen und Seilbahnanlagen brauchen 1/3 der Energie des größten Industriebetriebes, verbreiten aber ein Vielfaches des Wohlstandes in entlegenen Tälern.

Alle Projekte aufzuzählen, würde den Rahmen bei weitem sprengen. Im gesamten Alpenbogen wurde von fast allen Betreibern sehr viel in die Vorreiterrolle rund um den alpinen Tourismus investiert. Dazu gesellten sich Aufgaben im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung.


Klenkhart & Partner Consulting ZT Gesellschaft m.b.H.

  Salzbergstraße 15, 6067 Absam
  Österreich
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