Krise in der eCommerce-Branche – Weshalb ein Full-Service-Ansatz passende Lösungen bietet

Krise in der eCommerce-Branche – Weshalb ein Full-Service-Ansatz passende Lösungen bietet
Ein Teil der eCommerce Branche durchlebt aktuell schwere Zeiten.

Trotz enormer Umsatzsteigerungen während der Corona-Pandemie durchlebt zumindest ein Teil der eCommerce Branche derzeit schwere Zeiten. Vor allem sogenannte Brandbuilding-Startups entlassen augenblicklich viele Mitarbeitende. Welche Ursachen gibt es für diese Entwicklung und warum gewinnt in dieser Situation das Konzept der Full-Service-eCommerce Plattformen an Bedeutung?

Im Bereich eCommerce gewinnt nicht jeder
Manche mögen keine Statistiken, aber einer ihrer großen Vorteile ist, dass sie größtenteils fehlerfrei sind. Hinsichtlich der Umsatzzahlen zeigen die Statistiken, dass der eCommerce seine Marktanteile stetig vergrößert. In 2021 wurden ca. 86,7 Milliarden Euro umgesetzt, für 2022 erwarten Experten gar bis zu 126,2 Milliarden Euro und bis zum Jahr 2025 rechnen sie mit etwa 168,5 Milliarden Euro alleine in Deutschland. Die Prognosen für den weltweiten Online-Handel bis 2025 liegen bei ungefähr 4,61 Billionen Euro.

Diese Zahlen sind beeindruckend, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch Verlierer gibt. Das gilt hauptsächlich für Startups, die sich mit Shop-Aufkäufen positioniert haben. Die Tatsache, dass sich viele Händler aufgrund der florierenden Geschäfte beim Einkauf verkalkuliert haben und jetzt auf enormen Warenmengen sitzen, wirkt sich natürlich durch sinkende Gewinnmargen auch auf ihre neuen Eigentümer aus, also auf die Shop-Aufkäufer.

Die Konsequenz sind Kürzungen beim Personal. Bekannte deutsche Startups wie SellerX, BBG (Berlin Brands Group) oder das britische Unternehmen Heroes haben in den letzten Wochen in großem Umfang Mitarbeitende entlassen. Deren Arbeit muss allerdings trotzdem getan werden, weshalb entsprechende Lösungen benötigt werden.

Mit digital-basierten Dashboards KPI’s steuern
Gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist es für Unternehmen existenziell, die wichtigsten Key Performance Indicators (KPI’s) im Blick zu haben und bei Bedarf schnelle Entscheidungen zu treffen. Full-Service-eCommerce Plattformen bieten solche Dashboards an.

AMZSCALE-Gründer und Geschäftsführer Maurice Glißmann beschreibt das von seinem Unternehmen entwickelte Dashboard folgendermaßen: „Kern und Herzstück der Plattform ist ein Profit- bzw. Sales-Dashboard, über das die jeweilige Brand ihre Performance und auch die Werbekampagne der Konkurrenz sieht. Darauf aufgesetzt sind einzelne Tools oder Module, z. B. die PPC-Aktivierung, also die Werbe-Kampagnen Optimierung.“

Auf solchen Plattformen stehen weitere Tools zur Verfügung, über die man sämtliche Geschäftsprozesse analysieren, überwachen und lenken kann. Es gibt Tools für die Bereiche Order- und PPC-Management, Logistik, Rückerstattungen, Compliance-Check sowie Qualitätsmanagement. Zudem werden OEM-Zugänge bereitgestellt. Sie dienen der Produktdiversifizierung und Portfolio-Erweiterung. Über sie können Komplementärprodukte erstellt werden.

Digital gesteuerte Geschäftsprozesse können fehlendes Personal kompensieren
Die zum Teil umfangreichen Entlassungen von Personal birgt die Gefahr, dass bisher von Fachkräften erledigte Aufgaben liegenbleiben. Hier zeigt sich allerdings ein großer Vorteil der Digitalisierung, denn immer mehr Geschäftsprozesse lassen sich auch automatisiert abwickeln. Dieser Vorteil kommt auch beim Einsatz von Full-Service-eCommerce Plattformen zum Tragen. Zwar bleiben letztinstanzliche Entscheidungen Sache der jeweiligen Unternehmensführung, aber intelligente, KI-basierte Tools können dabei helfen, zu fundierten Entscheidungen zu gelangen.

Verschiedene Analyse-Tools unterstützen bei der Einkaufsplanung, der Logistik und dem Liquiditätsmanagement. Die Analyse-Funktionen können darüber hinaus Warnhinweise geben, falls Kennzahlen von den üblichen Standardwerten abweichen und auf Problemstellungen hindeuten.

eCommerce Experte Glißmann beschreibt den Mehrwert eines Full-Service-Ansatzes so: „Unser Anspruch an eine Full-Service eCommerce Plattform ist, dass wir die gesamte Supply-Chain abdecken und dort eben Effizienzen anheben können. Durch Automatisierung und Tools geben wir der Brand durch Software-Unterstützung mehr Freiraum hinsichtlich ihres Kerngeschäfts. Im Grunde können wir für jede Brand Mehrwert liefern. Sicher ist jede Brand anders und nicht jedes Modul ist für jede Brand geeignet, aber grundsätzlich ist unser Anspruch, jeder Brand Unterstützung zukommen zu lassen.“

Hier wird deutlich, wie sinnvoll der Full-Service-Ansatz in schwierigen und von Entlassungen geprägten Zeiten für Händler und auch Startups im Bereich Shop-Aufkauf ist, denn eine Full-Service-eCommerce Plattform kann in nahezu allen Geschäftsbereichen die Optimierung der Performance unterstützen.

 

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