Marketingautomation: Der lohnende Weg zur einfachen Kommunikation

Marketingautomation: Der lohnende Weg zur einfachen Kommunikation
Alexander Oswald (Österreichische Marketing-Gesellschaft), John Oakley (IKEA Austria), Monica Rintersbacher (Leitbetriebe Austria), Barbara Rauchwarter (APA), Kristina Maria Brandstetter (Zühlke Austria), Julia Loibner (ProSiebenSat1PULS4), Michael Swoboda (ETC), Alexandra Ahorn (ProSiebenSat1PULS4), Andreas Perotti (FACC)

Wien (A) Die Individualisierung der Marketingkommunikation ermöglicht deutliche Effizienzsteigerungen und sichert Konsument*innen und Kund*innen passsichere Informationen.
Längst schon dominieren digitale Prozesse im Marketing. Unter dem Schlagwort „Marketingautomation“ haben sie sich die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich deutlich gewandelt und auch bereichert.


Darum lud Leitbetriebe Austria-Geschäftsführerin Monica Rintersbacher gemeinsam mit der Österreichischen Marketing-Gesellschaft ein hochkarätig besetztes Expert*innenpanel ein, die Aspekte und Chancen der Marketingautomation zu diskutieren.

Beim „Studiogespräch“ bei dem führenden österreichischen Privatsender PULS4 diskutierten Barbara Rauchwarter (APA), Andreas Perotti (FACC), Kristina Maria Brandstetter (Zühlke Austria) Michael Swoboda (ETC) und John Oakley (IKEA Austria) moderiert von Alexander Oswald (Futura) über „Marketingautomation - wie hat sich die Prozessoptimierung entwickelt & wie geht es weiter?“

Althergebrachte Marketingkonzepte ins Internet zu transferieren, macht noch lange kein digitalisiertes Marketing – war der klare Tenor der Marketing-Expert*innen. Weitverbreitete konzeptionelle Schwächen in der modernen Marktkommunikation werden so nur „digitalisiert“ aber nicht optimiert. Monica Rintersbacher „Nicht der Wechsel auf digitale Werkzeuge ist die entscheidende Innovation, sondern deren Nutzung um nachhaltige Interaktionsmöglichkeiten mit den Zielgruppen zu ermöglichen.“

Die Expert*innen sehen die gezielte Auswertung von generierten Daten und die laufend Optimierung auf Basis der Schlussfolgerungen als Chance im Marketing. „Sie kann ein Schlüsselfaktor für den Erfolg vieler Unternehmen sein.“, so Barbara Rauchwarter von APA und Präsidentin der Österreichischen Marketing-Gesellschaft.

Die Leitbetriebe Austria haben dieses Thema daher für sich zu einem der inhaltlichen Kernbereiche auserkoren. „Es sollen damit heimische Leitbetriebe am Wirtschaftsstandort Österreich in dieser wichtigen Entwicklung mit Impulsen versorgt werden.“, argumentiert Monica Rintersbacher diesen Fokus der Leitbetriebe Austria.

Auch Barbara Rauchwarter von der Österreichischen Marketing-Gesellschaft, ihrerseits bei APA im B2B Bereich beruflich „beheimatet“, sieht große Potenziale: „Tatsache ist, dass konventionelles Marketing aufgrund der Vielzahl neuer Kommunikationskanäle und der stetig anwachsenden Informationsflut so ineffizient wie noch nie geworden ist. Die gute Nachricht: Innovative Marketingstrategien ermöglichen eine noch nie gekannte Effizienz und Effektivität“.

Expertenstimmen zu Marketingautomation

Andreas Perotti (CMO FACC)
„Der einzig relevante Unterschied heute zwischen B2B und B2C ist der Grad an Automatisierung. Je höher die Volumina von Sales Prozessen, desto wichtiger ist und bleibt der persönliche Kontakt. Marketing Automatisation stellt hier eher eine flankierende Maßnahme dar und hilft bei komplexen Customer Journeys, dem effizienten Einsatz von Budgets und bei der Kundenrelevanz. Gerade bei neuen Geschäftsfeldern und einer neuen Generation von Entscheidungsträgern kommt man daran nicht mehr vorbei. Der Fokus muss dabei auf ein einem Markenerlebnis liegen, dass analog und digital verbindet."

Kristina Maria Brandstetter (Head of Marketing Zühlke Austria)
„Wirksames Marketing erfordert ein authentisches und personalisiertes Kund*innenerlebnis – und das auf immer mehr unterschiedlichen Touchpoints. Das ist manuell schon deswegen nicht machbar, weil das nur durch ständige Weiterentwicklung und Anpassung, basierend auf automatisch erfassten Kund*innen(re)aktionen möglich ist.“

Michael Swoboda (Geschäftsführer ETC)
„Für uns macht Marketingautomation Marketing besser und effektiver, aber nicht einfacher. Im Gegenteil: Es erfordert fachlich exzellente Mitarbeiter*innen, die Kund*innenbedürfnisse analysieren, verstehen und offen für permanente Veränderung sind. Das erfordert kontinuierliche Weiterbildung und Upskilling. Und, die bei aller Begeisterung für die Digitalisierung eines nicht vergessen: Nicht alles muss und kann automatisiert werden.“

John Oakley (Country Marketing Manager IKEA Austria)
„Marketingautomation umfasst mittlerweile von Datenbanken über Web-Controlling, Kampagnentracking bis zu Kommunikationstools alle Teilbereiche des Marketings. Damit ist es essentiell für die effiziente Kund*innengewinnung und -pflege. Es ermöglicht uns einerseits, relevante und personalisierte Botschaften anzusetzen und andererseits, Produktangebote oder Services zum richtigen Zeitpunkt in der User*innen-Journey zu platzieren. Letztlich können wir durch Marketingautomation unseren IKEA Shopper und unsere Fans besser verstehen. So gelingt es z.B. mit IKEA Family Members eine enge, positive und letztendlich nützliche Beziehung führen zu können.“

Barbara Rauchwarter (CMO APA)
„Marketingautomation ist ein unverzichtbares Tool, um Informationen an die Empfänger zu bringen, die für diese auch tatsächlich relevant ist. Ebenso unverzichtbar für den Erfolg sind aber qualitative Kriterien für den Content: Textlängen, Textstruktur, die Verwendung der richtigen Stichworte sind eine permanente Herausforderung für Redaktionen und Marketingspezialisten.“

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