Santander Consumer Bank mit deutlicher Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr 2022

Santander Consumer Bank mit deutlicher Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr 2022
Olaf Peter Poenisch, CEO der Santander Consumer Bank

Wien (A) Österreichs führender Finanzdienstleister für Verbraucherkredite machte im ersten Halbjahr 2022 einen Gewinn nach Steuern von 28,3 Mio. Euro. Das ist um 38 Prozent mehr als im Vergleich zur Vorjahresperiode (20,5 Mio. Euro). Die Hauptgründe dafür waren ein starkes Kreditgeschäft sowie im Vergleich zum Pandemiejahr 2021 eine geringere Risikovorsorge. Diese ist um 40 Prozent auf 9,1 Mio. Euro gesunken (Vorjahr 15,1 Mio. Euro). Das Kreditneugeschäft legte hingegen um 13 Prozent auf 1,174 Milliarden Euro zu (Vorjahr 1,041 Mrd. Euro), der Kreditbestand ist um neun Prozent auf 2,852 Milliarden Euro angewachsen (Vorjahr 2,606 Mrd. Euro).

CEO Olaf Peter Poenisch: „Im Barkreditsegment ist die Nachfrage im Vergleich zu den letzten beiden Pandemiejahren wieder spürbar mehr geworden. Hier liegt unser Schwerpunkt weiterhin auf dem Filialgeschäft, gleichzeitig haben wir deutliche Zuwächse im Online-Business. Trotz Halbleiterkrise und Lieferengpässen im Waren- und Kfz-Bereich lief das Finanzierungsgeschäft auch in diesen beiden Segmenten nach wie vor gut. Ein Grund war, dass wir im ersten Halbjahr in beiden Bereichen über 120 neue Partner dazu gewinnen konnten. Darüber hinaus wurden deutlich mehr Gebrauchtwagenkredite nachgefragt.“

Wachstum in allen Kerngeschäftsfeldern
Zum Kerngeschäft in Österreich zählen neben Barkrediten und Kfz-Finanzierungen auch Teilzahlungen über den Handel (Warengeschäft) sowie das Online-Spargeschäft. Santander vergab in den ersten sechs Monaten Kfz-Finanzierungen in der Höhe von 840 Mio. Euro. Das ist ein Plus um sieben Prozent zum Vorjahr (784 Mio. Euro). Sie ist damit eine der führenden markenungebundenen Autobanken des Landes. Hier profitiert die Bank vor allem vom starken Geschäft mit Gebrauchtwagenkrediten. Da Neuwagen kaum verfügbar sind beziehungsweise lange Lieferzeiten haben, steigen Privatkundinnen und -kunden vermehrt auf gebrauchte Fahrzeuge um. Das Barkreditgeschäft legte mit 35 Prozent deutlich zu und lag im ersten Halbjahr bei 266 Mio. Euro (Vorjahr 197 Mio. Euro). Grund dafür ist wieder eine vermehrte Nachfrage nach Krediten im Vergleich zu den beiden Pandemiejahren. Ein weiterer Treiber sind die Zuwächse im Online-Geschäft, sprich Anträge über Online-Vergleichsportale und über das Online-Kredittool „Santander Go“. Das Teilzahlungsvolumen stieg unter anderem aufgrund neuer Händlerkooperationen um 13 Prozent auf 68 Mio. Euro (Vorjahr 60 Mio. Euro). Das Einlagenvolumen im Tages- und Festgeldbereich ist um sechs Prozent auf 1,827 Milliarden Euro gestiegen (Vorjahr 1,727 Mrd. Euro).

Eine der kosteneffizientesten Banken Österreichs
In Österreich betreut Santander über 300.000 Kundenverträge und ist Finanzierungspartner von 3.150 Einzel- und Kfz-Händlern. Das sind um 120 Händler mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Bilanzsumme der Bank stieg um 33 Prozent auf 3,839 Milliarden Euro (Vorjahr 2,893 Mrd. Euro). Knapp zwei Drittel des Bilanzwachstums sind auf eine Verbriefung zurückzuführen, die Santander im Februar 2022 abgeschlossen hat. Die Eigenkapitalquote beträgt im Halbjahr 2022 15,7 Prozent (Vorjahr 17,6 Prozent). Mit einem Kosten-Ertragsverhältnis von 41,1 Prozent (Vorjahr 40,1 Prozent) zählt die Bank nach wie vor zu den effizientesten Instituten in Österreich.

 

Santander Consumer Bank GmbH

  Wagramer Straße 19, 1220 Wien
  Österreich
  +43 50 203-0

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