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Josef Norz jun., Theresa Norz, Dominkus Brettner
Josef Norz jun., Theresa Norz, Dominkus Brettner
Josef Norz jun., Theresa Norz, Dominkus Brettner

Schotthof GmbH fährt als 1. Unternehmen in Tirol mit „natural green diesel“

  • 26.03.2014
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  • Ulli Ambrosig
Thaur (A) Einen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren war ein Thema, das Josef Norz jun. schon lange beschäftigte. Nun wurde er mit einem 100% biogenen Kraftstoff fündig. Das Ergebnis – weniger Feinstaubbelastung und einen deutlich verringerten CO2 Ausstoß.

Die Schotthof GmbH beliefert internationale Handelsketten tagtäglich mit frischem Nordtiroler Gemüse. Die Verantwortung gegenüber der nächsten Generation veranlasste den jungen Familienvater und Geschäftsführer dazu, einen innovativen Bioreinkraftstoff in seinem Betrieb einzusetzen. Die ersten Anwendungs - Monate haben ihn total überzeugt.

Die Basistechnologie von natural green diesel wurde von dem Biotechnologen Jürgen Runkel, in jahrelanger Forschungsarbeit entwickelt. 2010 konnte er dafür auch den „Zukunftspreis für alternative Antriebstechnologien“ gewinnen. 2011 übernahm Dominikus Brettner diese Technologie mit der Gründung der recotrol GmbH, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den ersten Bioreinkraftstoff auf den Markt zu bringen, der ohne Umbau in jedem Dieselmotor eingesetzt werden kann.

Die recotrol Kraftstoffe sind zu 100% pflanzlich,  unterscheiden sich jedoch in der Anwendung klar von Biodiesel. Sie eignen sich uneingeschränkt  für alle Motoren, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden. Es sind keinerlei Umrüstungen erforderlich und es besteht auch keine Gefahr für Gummi- und Kunststoffteile.

Deutliche Reduktion der Emissionen
Der „Grüne Diesel“  verursacht  im Vergleich zu mineralischem Diesel bis zu 80% weniger Feinstaub und verringert den C02 Ausstoß bis zu 70% - durch wissenschaftliche Unter-suchungen belegt – was bei täglichen Traktoreinsätzen und LKW Fahrten zweifelsohne zur Emissionsvermeidung beiträgt. Da der „Grüne Diesel“ in die niedrigste Wassergefährdungs-klasse eingestuft wird, ist der Einsatz vor allem in ökologisch sensiblen Gebieten, wie z.B. in der Landwirtschaft und im Gemüsebau sinnvoll.

Und Josef Norz denkt bereits weiter: „mit verschiedenen Hochschulen sind Forschungs-projekte über die Verarbeitungsmöglichkeiten von Gemüseabfällen zu Biotreibstoffen geplant“.


Schotthof GmbH

  Lorettoweg 1-3, 6065 Thaur
  Ã–sterreich
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