SW Umwelttechnik Stoiser und Wolschner AG mit kräftiger Umsatzsteigerung von 33% im ersten Halbjahr

SW Umwelttechnik Stoiser und Wolschner AG mit kräftiger Umsatzsteigerung von 33% im ersten Halbjahr
Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied SW Umwelttechnik

Klagenfurt (A) Das Kärntner Unternehmen SW Umwelttechnik konnte die positive Geschäftsentwicklung der Vorjahre weiter vorantreiben und legte in beiden Geschäftsbereichen und allen Kernmärkten zu. Insbesondere die Nachfrage nach konstruktiven Fertigteilen war in den ersten sechs Monaten des Jahres hoch, dementsprechend gut entwickelte sich der Sektor Hochbau und Wohnen.

„Für SW Umwelttechnik läuft es gut, unser Geschäft in Ungarn und Rumänien boomt“, sagt Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied der SW Umwelttechnik. „Mit unserer strategischen Aufstellung und dem hohen Einsatz unseres regionalen Managements und unserer Mitarbeiter:innen haben wir im ersten Halbjahr 2022 ein kräftiges Umsatzplus erzielt. Trotz der angespannten geopolitischen Lage, die wir mit großer Aufmerksamkeit beobachten, ist auch der Ausblick auf die kommenden Monate ungebrochen positiv. Daher setzen wir den beschlossenen strategischen Expansionskurs wie geplant um. Die Bauarbeiten für die Werkserweiterungen in Budapest und Cristeşti wurden plangemäß gestartet.“

Professionalisierung Nachhaltigkeitsmanagement
SW Umwelttechnik sorgt in ihren Kernmärkten Österreich, Ungarn und Rumänien für eine schonendere Nutzung der Umwelt. In Ungarn und in Rumänien geht dies mit der Errichtung von Grundversorgung Hand in Hand. „Der Erhalt und Schutz von Ökosystemen sind die Grundlage für unsere Aktivitäten, umso wichtiger ist es uns, dass wir als Unternehmen möglichst ressourcenschonend agieren. Dafür haben wir notwendige Veränderungen eingeleitet und professionalisieren unser Nachhaltigkeitsmanagement“, so Einfalt. Ein übergeordnetes Nachhaltigkeitsziel ist, vermehrt kreislaufwirtschaftliche Prinzipien in die Produktion zu integrieren.

Geschäftsentwicklung
Mit der guten Geschäftsentwicklung stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2022 um 33 % auf EUR 58,6 Mio. (VJ EUR 43,9 Mio.). Die Betriebsleistung stieg auf EUR 60,0 Mio. (VJ EUR 45,5 Mio.). Das EBIT liegt mit EUR 6,2 Mio. (VJ EUR 4,8 Mio.) um 29 % über dem Vorjahrsniveau. Auch das EBITDA stieg kräftig auf EUR 8,3 Mio. (VJ EUR 6,8 Mio.). Das Finanzergebnis beträgt durch den schwachen Forint EUR -1,7 Mio. (VJ EUR -0,4 Mio.). Die Fremdwährungsbewertungen betragen EUR -1,1 Mio. (VJ EUR 0,2 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern konnte trotz des belasteten Finanzergebnisses auf Vorjahresniveau gehalten werden und blieb unverändert bei EUR 4,4 Mio. (VJ EUR 4,4 Mio.). Auch das Ergebnis nach Steuern liegt mit EUR 3,8 Mio. auf dem Niveau des Vorjahreswerts (VJ EUR 3,8 Mio.).

Segmententwicklung
Die starke Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres 2022 ist vor allem auf die gute Auftragslage im Hochbausektor zurückzuführen. Aber auch der Tiefbausektor legte wiederum einstellig zu. Mit hoher Bautätigkeit durch Gewerbe und Industrie verbuchte SW Umwelttechnik im Geschäftsbereich Hochbau und Wohnen ein Plus in Höhe von 50 % und steigerte die Umsätze auf EUR 39,2 Mio. (VJ EUR 26,1 Mio.), was 67 % des Gesamtumsatzes entspricht. Im Geschäftsbereich Tiefbau und Verkehr wurden vorrangig bereits genehmigte Projekte umgesetzt, neue öffentliche Bauvorhaben wurden nur in geringfügiger Zahl gestartet. Die Auftragslage im Bereich Gewässerschutz ist stabil. Die Umsätze stiegen um 9 % auf EUR 19,4 Mio. (VJ EUR 17,8 Mio.) und machen damit 33 % des Gesamtumsatzes aus.

In Österreich wurden in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 Umsatzerlöse von EUR 6,4 Mio. (VJ EUR 5,3 Mio.) und damit ein Anteil am Konzernumsatz von 11 % (VJ 12 %) erwirtschaftet. In Ungarn konnten mit +35 % wiederum hohe Umsatzzuwächse verbucht werden. Der Umsatz stieg auf EUR 34,4 Mio. (VJ EUR 25,4 Mio.). Der Anteil Ungarns am Konzernumsatz beträgt 59 % (VJ 58 %). Auch in Rumänien wurde eine kräftige Umsatzsteigerung von +40 % realisiert. Die Umsatzerlöse lagen hier im ersten Halbjahr 2022 bei EUR 16,9 Mio. (VJ EUR 12,1 Mio.) und entsprechen 29 % (VJ 28 %) des Konzernumsatzes.

Vermögens- und Finanzlage
Das langfristige Vermögen der SW Umwelttechnik beträgt per 30.06.2022 EUR 61,3 Mio. (Ultimo 2021: EUR 58,6 Mio.), das kurzfristige Vermögen beläuft sich auf EUR 53,3 Mio. (Ultimo 2021: EUR 45,4 Mio.). Die Bilanzsumme stieg somit per 30.06.2022 auf EUR 114,6 Mio. (Ultimo 2021: EUR 104,0 Mio.). Das Eigenkapital wird mit EUR 28,5 Mio. ausgewiesen (Ultimo 2021: 28,4 Mio.), dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 24,8 % (Ultimo 2021: 27,3 %). Die Verbindlichkeiten betragen per 30.6.2022 EUR 86,1 Mio. (Ultimo 2021: EUR 75,6 Mio.). Davon entfallen EUR 56,9 Mio. auf Finanzverbindlichkeiten (Ultimo 2021: EUR 50,2 Mio.). Die Net Debts liegen mit EUR 53,3 Mio. über dem Vergleichswert (Ultimo 2021: EUR 48,4 Mio.).

Mitarbeiter:innen
SW Umwelttechnik beschäftigte im ersten Halbjahr 2022 konzernweit durchschnittlich 675 Mitarbeiter:innen (VJ 608): davon 60 in Österreich (VJ 57), 310 in Ungarn (VJ 279) und 305 in Rumänien (VJ 272).

Guter Ausblick auf starken Herbst – 2023 mit Fragezeichen versehen
SW Umwelttechnik verzeichnet eine gute Auftragslage für den Herbst, auch das langfristige Potenzial der Märkte ist mit dem hohen Bedarf und der gesicherten Finanzierung durch EU-Mittel ungebrochen. Das Jahr 2023 und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist jedoch mit Fragezeichen versehen und von der Dauer und den Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine abhängig. „Vieles ist trotzdem in unserer Hand“, betont Einfalt. „Um auch in diesen Zeiten aktiv zu gestalten, beobachten wir die Veränderungen in unseren Märkten intensiv und setzen laufend Maßnahmen. So können wir auch in diesen Zeiten an der Verbesserung der Standortattraktivität und der Lebensqualität in unseren Kernmärkten mitwirken.“

SW Umwelttechnik hat in den vergangenen Jahren hohe Resilienz und Flexibilität bewiesen. Die Auftragslage in den Geschäftsbereichen Tiefbau und Verkehr sowie Hochbau und Wohnen hängt von unterschiedlichen Rahmenbedingungen ab, wodurch sich eine breite Risikostreuung ergibt. Diese ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für SW Umwelttechnik. „Insgesamt rechnen wir für das Gesamtjahr 2022 mit stabilen Ertragszahlen und einem Umsatzplus, das in der Größenordnung von jenem des ersten Halbjahres liegt“, so Einfalt.
 
Über SW Umwelttechnik:
Das 1910 in Klagenfurt gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG entwickelt und produziert Betonfertigteile für den Auf- und Ausbau der Infrastruktur über und unter der Erde – seit 1910 in Österreich, seit 1990 in Ungarn und seit 2001 in Rumänien.

 

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

  Bahnstraße 89, 9020 Klagenfurt
  Österreich
  +43 463 32109-703

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