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Bernd Buchegger, Bernhard Winkler (Moderation), Daniel Gollner, Delfine Rotheneder, Johannes Zlattinger, Edith Bürger ( Büro Max Habenicht), Michel Umschaden-Neubauer, Manuela Machner, Martin Zandonella ( UBIT /WKO), Andreas Prohart (Contentbauer) (Foto: Thomas Mlakar)
Bernd Buchegger, Bernhard Winkler (Moderation), Daniel Gollner, Delfine Rotheneder, Johannes Zlattinger, Edith Bürger ( Büro Max Habenicht), Michel Umschaden-Neubauer, Manuela Machner, Martin Zandonella ( UBIT /WKO), Andreas Prohart (Contentbauer) (Foto: Thomas Mlakar)
Bernd Buchegger, Bernhard Winkler (Moderation), Daniel Gollner, Delfine Rotheneder, Johannes Zlattinger, Edith Bürger ( Büro Max Habenicht), Michel Umschaden-Neubauer, Manuela Machner, Martin Zandonella ( UBIT /WKO), Andreas Prohart (Contentbauer) (Foto: Thomas Mlakar)

Voller Erfolg des ersten KI:Kompass Klagenfurt

  • 03.10.2024
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  • Mag. Andreas Wolfgang Prohart

Klagenfurt am Wörthersee (A) Der Auftakt des ersten "KI:Kompass Klagenfurt" war ein voller Erfolg. Zahlreiche Experten und Interessierte kamen im Makerspace Carinthia zusammen, um die Auswirkungen und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) im Tourismussektor zu diskutieren. Unter dem Motto „KI im Tourismus“ bot die Veranstaltung spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Anwendungsbeispiele.

Zum Aufwärmen gab es für KI-interessierte Unternehmen einen KI:Workshop, der von Bernd Buchegger durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen lernten, wie man sich richtig mit einer Künstlichen Intelligenz unterhält und damit die Superkraft KI für die tägliche Arbeit entfesselt.

Die anschließende Podiumsdiskussion eröffnete Bernhard Winkler, der gemeinsam mit Co-Moderator Bernd Buchegger durch den Abend führte.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Stadt Klagenfurt, vertreten durch Edith Bürger in Vertretung für Stadtrat Max Habenicht, sowie von Martin Zandonella von der Wirtschaftskammer Kärnten vom Fachverband UBIT. Martin Zandonella eröffnete mit einem historischen Rückblick auf die Anfänge der KI: „Bereits 1989 beschäftigte ich mich an der TU Graz mit Schachspiel-Programmen. Heute sehen wir, wie schnell sich diese Technologie entwickelt hat und wie sie als Gamechanger in vielen Branchen wirkt, insbesondere im Tourismus.“

Michael Umschaden, Leiter Digitale Medien von Kärnten Werbung und Betreiber des ersten KI Concierge, betonte: „KI sollte nicht als Ersatz für menschliche Kreativität gesehen werden, sondern als Werkzeug, das uns hilft, bestimmte Prozesse effizienter zu gestalten. Im Tourismus ist es wichtig, authentisch zu bleiben und das echte Produkt zu erleben.“  

Manuela Machner, Geschäftsführerin von KiNet, einem auf KI spezialisierten Unternehmen im Tourismus, wies darauf hin, dass KI besonders im Content-Bereich bereits eine Schlüsselrolle einnimmt: „Mit KI können wir nicht nur Texte und Musik generieren, sondern auch beeindruckende Bilder und Videos erstellen. Im Tourismus eröffnet dies völlig neue Dimensionen für personalisierte Kundenansprachen.“

Daniel Gollner von der ContentKumpanei präsentierte anhand von Praxisbeispielen die Erfolge seiner KI-gestützten Kampagnen: „Für Saalbach Hinterglemm haben wir ein Recruiting-Video mithilfe von KI produziert, das uns ermöglichte, gezielt in verschiedenen Ländern zu rekrutieren. Solche KI-gestützten Kampagnen erzielten bei Google Ads eine 30-mal bessere Performance.“

Delphine Rotheneder, Gründerin der Social Media Agentur RothiMedia, brachte eine kritische Perspektive in die Diskussion ein: „Social Media lebt von Authentizität. Wenn KI zu künstlich wirkt, wird es schwierig, Vertrauen aufzubauen. Wir müssen darauf achten, KI dort einzusetzen, wo sie tatsächlich einen Mehrwert bietet. Authentizität ist der Schlüssel, um Kunden zu binden.“

Johannes Zlattinger von der Firma dataCycle betonte die Bedeutung vollständiger und aktueller Daten im Tourismus: „KI kann nur so gut arbeiten, wie es die zugrunde liegenden Daten zulassen. Eine solide und gut gepflegte Datenbasis bildet die Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von KI-Tools. Sind die grundlegenden Informationen vorhanden, können KI-Tools auch dabei unterstützen, diese effizient aufzubereiten und zu strukturieren.“

Abgerundet wurde der Abend mit einer regen Diskussion über ethische Fragestellungen und die Rolle des Datenschutzes im Umgang mit KI. Beim anschließenden Networking und einem köstlichen Buffet von Kanerta, Hirter Bier und Hantermann Servietten wurden die Gespräche zum Thema Künstliche Intelligenz vertieft und zahlreiche „echte“ Kontakte geknüpft.

Die Veranstaltungsreihe "KI:Kompass Klagenfurt" wird fortgesetzt. Das nächste Event findet am 26. November 2024 im Makerspace Carinthia statt. Dann wird das Thema „KI und Ethik“ im Mittelpunkt stehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz zu beteiligen und ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen.



Mag. Andreas Wolfgang Prohart

  Siebenhügelstraße 152a, 9020 Klagenfurt
  Österreich
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