"Technologien für Morgen" bei der Zukunftskonferenz der Joanneum Research

JR-Geschäftsführer Dr. Heinz Mayer, LH-Stv.in Dr.in Gaby Schaunig, LRin MMag.a Barbara Eibinger-Miedl und LR Dr. Leonhard Schneemann.

Graz (A) Geschäftsführer Heinz Mayer konnte rund 500 Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Messe Congress Graz zur hemischen Innovationsschmiede JOANNEUM RESEARCH begrüßen. 2 Keynotes, 6 spannende Sessions, zahlreiche Projektvorstellungen und eine informative Ausstellung bildeten den Rahmen der Zukunftskonferenz.

Unter dem Generalthema „Technologien für Morgen“ präsentierten die 7 Forschungseinheiten der JOANNEUM RESEARCH das breite Forschungsspektrum der JOANNEUM RESEARCH. Ziel der jährlich stattfindenden Konferenz ist es, Technologietrends und Forschungsthemen zu diskutieren. Das soll im Dialog und in Kooperation mit Kunden, Partnern und Stakeholdern geschehen. Mit dem neuen JR-Geschäftsführer Heinz Mayer, der nun seit einem Jahr die JOANNEUM RESEARCH lenkt, wurde ein Strategieprozess eingeleitet, der nun unmittelbar vor der Finalisierung steht. Die künftige Ausrichtung des agilen Forschungsunternehmens präsentierte Heinz Mayer als Auftakt zur Konferenz: „Wir stehen vor großen globalen und regionalen Herausforderungen, deren Antworten nur die Forschung und Technologieentwicklung geben kann. Themen wie Kreislaufwirtschaft, nachhaltige und flexible Produktion, Medizin und Pflege nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Mit unseren sieben Forschungseinheiten sind wir bestens aufgestellt und arbeiten interdisziplinär. Nur gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern kann es gelingen, Lösungen für diese dringenden Fragen der Zukunft zu erarbeiten.“

„Die JOANNEUM RESEARCH ist nicht nur eine der wichtigsten steirischen Forschungsgesellschaften, sie steht insbesondere für bundesländerübergreifende Kooperation in Sachen Forschung und Entwicklung sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dieses Miteinander brauchen wir mehr denn je, wenn wir die großen Herausforderungen unserer Zeit – etwa die digitale oder die grüne Transformation – erfolgreich meistern wollen. Die JOANNEUM RESEARCH war und ist ein Garant dafür, dass hier zukunftsweisende Forschungsergebnisse auf den Weg gebracht werden“, so die steirische Wirtschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

 „In Kärnten verfolgen wir gezielt die Stärkung unserer Top-Branchen, wie Elektronik- und Mikroeletronik, ganz im Sinne der Smart Specialization Strategie 2030, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung einerseits durch überregionale Cluster- und Hub-Zugehörigkeiten, andererseits durch die gezielte Förderung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Nicht nur sichern wir so den Unternehmen, egal ob KMU oder GU, den Zugang zu Kooperationen untereinander, sondern attraktivieren den Standort Kärnten für Nachwuchsfachkräfte sowie Doppelkarrierepaare und fördern damit zukunftsfähige Synergieeffekte“, erläutert Wirtschaftsförderungs- und Arbeitsmarktreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig die Wichtigkeit von JOANNEUM RESEARCH für die Zukunftsfähigkeit der Region.

Landesrat Leonhard Schneemann: „Das Land Burgenland verfolgt ein klares Ziel: Die ergebnisorientierte, zielgerichtete Erhöhung der Forschungsquote. Wir setzen zahlreiche Initiativen, um das Burgenland als Innovationsstandort zu etablieren. Ein klares Zeichen zur Bündelung dieser Aktivitäten ist in der Säule ‚Forschung und Innovation‘ der Wirtschaftsagentur Burgenland zu sehen, wo die Beteiligungen des Landes in diesem Bereich gehalten werden. Die Beteiligung an der JOANNEUM RESEARCH“ ist ein wichtiger Puzzle-Stein. Mit dem Know-how, nicht nur in der Forschungsgruppe ‚Smart Connected Lighting‘ am Standort Pinkafeld, sondern auch aus den anderen Gruppen und Instituten, können burgenländische KMU und Startups wichtige Impulse bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen erhalten. Damit kann die Kompetenz, die in der Forschung Burgenland und der Wirtschaftsagentur Burgenland Forschung und Innovation GmbH bereits vorhanden ist, um wichtige Themen erweitert werden. Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit sind Innovationen wichtig, um die Arbeitsplätze in der Region nachhaltig zu sichern. Denn: Forschung und Entwicklung bilden das Fundament für den technologischen Wandel, führen zu Wirtschaftswachstum und steigern die Attraktivität des Landes für Unternehmen.“

Als Hauptvortragende konnten Henriette Spyra, Leiterin der Sektion III „Innovation und Technologie“ des Bundesministeriums für Klimaschutz, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie sowie Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG gewonnen werden. Beide stellten Nachhaltigkeit und die Klimakrise in den Fokus ihrer Keynotes
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Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Sessions waren vielversprechend, was man der hochkarätigen Zusammensetzung der Vortragenden zurechnen kann. Diskutiert wurde über Industriepolitik, die Herausforderung Klima, Mobilität, flexible Produktion in einer modernen Kreislaufwirtschaft, Green Photonics und über Technologien für eine gesunde Gesellschaft.

Ein Highlight war der unternehmensinterne Best Performance Award. In knackigen 2 Minuten präsentierten Projektverantwortliche ihre nominierten Projekte in drei Kategorien. Das Publikum bestimmte die besten Projekte und die Projektteams wurden mit einem Preisgeld von je 2.000 Euro prämiert. In der Ausstellung präsentierten die Forschungseinheiten MATERIALS, DIGITAL, HEALTH, POLICIES, ROBOTICS, LIFE und COREMED Forschung zum Angreifen.

 

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