AIRPOWER22 begeistert 275.000 Besucher

AIRPOWER22 begeistert 275.000 Besucher
AIRPOWER22 begeistert 275.000 Besucher

Zeltweg (A) Von 02. bis 03. September fand die AIRPOWER22 unter dem Motto „Über den Wolken!“ bereits zum 10. Mal am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg statt. Europas größte Airshow, die vom Österreichischen Bundesheer als Veranstalter gemeinsam mit den Partnern Red Bull und dem Land Steiermark veranstaltet wird, wurde an beiden Tagen von insgesamt 275.000 Besucherinnen und Besuchern, sowie 25.000 Zuseherinnen und Zusehern im Angelände, bei besten Wetterverhältnissen besucht.

„Die Begeisterung war in diesen beiden Tagen für uns alle spürbar - etwa auch der lange Applaus nach unserem Display ´Vibes in the sky´ und bei zahlreichen anderen Displays. Ich freue mich, dass wir als Veranstalter gemeinsam mit unseren Partnern dem Land Steiermark und Red Bull so viele begeisterte Reaktionen und so viel Freude hier in Zeltweg bereiten konnten!“, erklärt dazu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

„Das Grüne Herz Österreichs hat an diesem Wochenende bei der AIRPOWER22 einmal mehr bewiesen, dass es auch ein ausgezeichneter Standort für Großveranstaltungen ist. Die knapp 300.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland haben zu einer enormen Wertschöpfung für die Region beigetragen. Die Steiermark konnte sich von ihrer besten und schönsten Seite zeigen. Mein Dank gilt neben dem Veranstalter, dem Österreichischen Bundesheer, und dem Partner Red Bull, allen Personen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben“, so Landeshauptmann Christopher Drexler.

Promberger: „Hoher Ausbildungswert erreicht!“
„Die AIRPOWER22 ist ja keineswegs eine Veranstaltung der österreichischen Luftstreitkräfte alleine, sondern nahezu aller Bereiche des Österreichischen Bundesheeres und der Zentralstelle. Alle beteiligten Verbände und Kräfte der Land- und Luftstreitkräfte schaffen mit ihrer profunden Vorbereitung und Umsetzung die Voraussetzungen für eine beispiellose Großveranstaltung, nämlich Europas größter Airshow, mit 275.000 Besucherinnen und Besucher an beiden Veranstaltungstage. Nur ein Vergleich dazu: Wir schaffen gemeinsam die logistische Basis des mengenmäßigen Einfließens der Bevölkerung von ganz Salzburg in eine Stadt mit knapp 7.000 Einwohnerinnen und Einwohnern – und dies auch in wichtigen Teilbereichen wie etwa der Sanitärversorgung, der Verpflegung, der Abfallwirtschaft oder auch der Sanitätsversorgung. Für die eingesetzte Miliz, die Sanität und die Logistik des Bundesheeres stellt die AIRPOWER22 einen hohen Ausbildungswert dar!“, sagt dazu Airchief Brigadier Gerfried Promberger, Kommandant der österreichischen Luftstreitkräfte.

Über ein Jahr lang wurde Europas größte Airshow bis ins kleinste Detail durchgeplant. Insgesamt waren über 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der heurigen Airshow im Einsatz, davon 4.500 Soldatinnen und Soldaten. Bei den 4.500 Soldatinnen und Soldaten betrug der Anteil der Miliz 1.356 und der Frauenanteil 658. Im Bereich der Sanitätsversorgung waren 352 Personen beschäftigt. Insgesamt wurden 215 Container für Lager, Büros und Küchen aufgebaut. 1.500 Feldbetten wurden für die Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten errichtet. 5 Küchen sorgten für die Verpflegung und verkochten 7,5 Tonnen Fleisch, 0,5 Tonnen Fisch und gaben 3,6 Tonnen Salat, 4 Tonnen Obst oder etwa 45.000 Liter Mineralwasser aus. 20 Kilometer an Absperrungen wurden zur Sicherung des Geländes und der Lenkung der Besucherströme aufgebaut.

Kapazitäten des Öffentlichen Verkehrs wurden voll ausgeschöpft
Nach ersten Erhebungen sind die Veranstalter auch mit dem Nachhaltigkeitskonzept zufrieden: Die Sonderzüge der ÖBB waren ausgebucht, die Ö-Ticket-Buchungsmöglichkeit bei den Parktickets wurde gut angenommen. Insgesamt wurden heuer alle Möglichkeiten des Öffentlichen Verkehrs voll ausgeschöpft.

Prieler: „Bin stolz auf unsere Teamleistung!“
„Militärisch ist die AIRPOWER22 nicht nur die größte Übung des Bundesheeres im Jahr 2022, bei der die zivil-militärische Zusammenarbeit unter der Federführung des Militärkommandos Steiermark mit den Blaulichtorganisationen und den Bezirksverwaltungsbehörden wesentlich gefestigt wird, sondern eigentlich ein realer Einsatz. Was sofort und auf Anhieb klappen muss, ist das Zusammenwirken mit den internationalen Gästen der Militärluftfahrt - sei es das Einfliegen nach Zeltweg, die Versorgung der ausländischen Teilnehmer, das Vorüben der Displays, das Einhalten gemeinsamer Regeln der Flugsicherheit, eine perfekt funktionierende Flugsicherung, die Flughafenfeuerwehr, der Militärmeteorologische Dienst oder das Zusammenarbeiten an den beiden Veranstaltungstagen unter hohem Zeitdruck. Da gibt es keine Möglichkeit des Nochmal-Übens, das erlaubt einfach keine Fehler. Ich bedanke mich bei all meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bin stolz auf unsere Teamleistung!“, sagt dazu Brigadier Wolfgang Prieler, Projektleiter der AIRPOWER22.

Wesentlicher Impuls für das Murtal
Nach offiziellen Angaben der steiermärkischen Landesregierung bringt alleine das AIRPOWER-Wochenende aufgrund der zusätzlichen Nachfrage in den Bereichen Tourismus, Freizeitwirtschaft und Handel sowie Gastronomie eine Wertschöpfung von rund 9 Millionen Euro in der Region Murtal. „Das Murtal war de facto ausgebucht, alle Gastronomiebetriebe in der Region verzeichneten erhöhte Frequenz und Umsätze – und das schon Tage zuvor!“, sagt dazu Oberstleutnant Michael Hendel, Leiter des Projektbüros der AIRPOWER22.

Huemer: „Habe viele lachende, glückliche und staunende Gesichter gesehen!“
Auch der Partner Red Bull zeigt sich zufrieden mit der Bilanz der Veranstaltung: „Die Idee hinter dem Engagement von Red Bull und den Flying Bulls bei der AIRPOWER22 lässt sich mit einem Satz zusammenfassen: Um den Menschen eine Freude zu machen. Und wenn man sich umschaut, dann ist heute meine Bilanz, dass man genau diese Emotionen und Begeisterung spürt – und die Faszination, die die Luftfahrt auf die vielen kleinen und großen Besucher ausübt. Ich habe viele lachende, glückliche und staunende Gesichter gesehen und das ist die schönste Belohnung für alle Mitwirkenden.", sagt dazu Hans Huemer, Aviation Projects Coordinator The Flying Bulls.

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